Modulhandbuch

Nichttechnische Angebote im Bachelor

Wintersemester 2021

Stand: 8. November 2021

Modul M0577: Nichttechnische Angebote im Bachelor

Modulverantwortlicher Dagmar Richter
Zulassungsvoraussetzungen Keine
Empfohlene Vorkenntnisse Keine
Modulziele/ angestrebte Lernergebnisse Nach erfolgreicher Teilnahme haben die Studierenden die folgenden Lernergebnisse erreicht
Fachkompetenz
Wissen

Die Nichttechnischen Angebote (NTA) 

vermitteln die in Hinblick auf das Ausbildungsprofil der TUHH nötigen Kompetenzen, die ingenieurwissenschaftliche Fachlehre fördern aber nicht abschließend behandeln kann: Eigenverantwortlichkeit, Selbstführung, Zusammenarbeit und fachliche wie personale Leitungsbefähigung der zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieure. Er setzt diese Ausbildungsziele in seiner Lehrarchitektur, den Lehr-Lern-Arrangements, den Lehrbereichen und durch Lehrangebote um, in denen sich Studierende wahlweise für spezifische Kompetenzen und ein Kompetenzniveau auf Bachelor- oder Masterebene qualifizieren können. Die Lehrangebote sind jeweils in einem Modulkatalog Nichttechnische Ergänzungskurse zusammengefasst. 

Die Lehrarchitektur

besteht aus einem studiengangübergreifenden Pflichtstudienangebot. Durch dieses zentral konzipierte Lehrangebot wird die Profilierung der TUHH Ausbildung auch im Nichttechnischen Bereich gewährleistet.

Die Lernarchitektur erfordert und übt eigenverantwortliche Bildungsplanung in Hinblick auf den individuellen Kompetenzaufbau ein und  stellt dazu Orientierungswissen zu thematischen Schwerpunkten  von Veranstaltungen bereit.

Das über den gesamten Studienverlauf begleitend studierbare Angebot kann ggf. in ein-zwei Semestern studiert werden. Angesichts der bekannten, individuellen Anpassungsprobleme beim Übergang von Schule zu Hochschule in den ersten Semestern und um individuell geplante Auslandsemester zu fördern, wird jedoch von einer Studienfixierung in konkreten Fachsemestern abgesehen.

Die Lehr-Lern-Arrangements

sehen für Studierende - nach B.Sc. und M.Sc. getrennt - ein semester- und fachübergreifendes voneinander Lernen vor. Der Umgang mit Interdisziplinarität und einer Vielfalt von Lernständen in Veranstaltungen wird eingeübt - und in spezifischen Veranstaltungen gezielt gefördert.

Die Lehrbereiche

basieren auf Forschungsergebnissen aus den wissenschaftlichen Disziplinen Kulturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Kunst, Geschichtswissenschaften, Kommunikationswissenschaften, Migrationswissenschaften, Nachhaltigkeitsforschung und aus der Fachdidaktik der Ingenieurwissenschaften. Über alle Studiengänge hinweg besteht im Bachelorbereich zusätzlich ab Wintersemester 2014/15 das Angebot, gezielt Betriebswirtschaftliches und Gründungswissen aufzubauen. Das Lehrangebot wird durch soft skill und Fremdsprachkurse ergänzt. Hier werden insbesondere kommunikative Kompetenzen z.B. für Outgoing Engineers gezielt gefördert.

Das Kompetenzniveau

der Veranstaltungen in den Modulen der nichttechnischen Ergänzungskurse unterscheidet sich in Hinblick auf das zugrunde gelegte Ausbildungsziel: Diese Unterschiede spiegeln sich in den verwendeten Praxisbeispielen, in den - auf unterschiedliche berufliche Anwendungskontexte verweisende - Inhalten und im für M.Sc. stärker wissenschaftlich-theoretischen Abstraktionsniveau. Die Soft skills für Bachelor- und für Masterabsolventinnen/ Absolventen unterscheidet sich an Hand der im Berufsleben unterschiedlichen Positionen im Team und bei der Anleitung von Gruppen.

Fachkompetenz (Wissen)

Die Studierenden können

  • ausgewählte Spezialgebiete innerhalb der jeweiligen nichttechnischen Mutterdisziplinen verorten,
  • in den im Lehrbereich vertretenen Disziplinen grundlegende Theorien, Kategorien, Begrifflichkeiten, Modelle,  Konzepte oder künstlerischen Techniken skizzieren,
  • diese fremden Fachdisziplinen systematisch auf die eigene Disziplin beziehen, d.h. sowohl abgrenzen als auch Anschlüsse benennen,
  • in Grundzügen skizzieren, inwiefern wissenschaftliche Disziplinen, Paradigmen, Modelle, Instrumente, Verfahrensweisen und Repräsentationsformen der Fachwissenschaften einer individuellen und soziokulturellen Interpretation und Historizität unterliegen,              
  • können Gegenstandsangemessen in einer Fremdsprache kommunizieren (sofern dies der gewählte Schwerpunkt im nichttechnischen Bereich ist).


Fertigkeiten

Die Studierenden können in ausgewählten Teilbereichen

  • grundlegende Methoden der genannten Wissenschaftsdisziplinen anwenden.
  • technische Phänomene, Modelle, Theorien usw. aus der Perspektive einer anderen, oben erwähnten Fachdisziplin befragen.
  • einfache Problemstellungen aus den behandelten Wissenschaftsdisziplinen erfolgreich bearbeiten,
  • bei praktischen Fragestellungen in Kontexten, die den technischen Sach- und Fachbezug übersteigen, ihre Entscheidungen zu Organisations- und Anwendungsformen der Technik begründen.
Personale Kompetenzen
Sozialkompetenz

Die Studierenden sind fähig ,

  • in unterschiedlichem Ausmaß kooperativ zu lernen
  • eigene Aufgabenstellungen in den o.g. Bereichen in adressatengerechter Weise in einer Partner- oder Gruppensituation zu präsentieren und zu analysieren,
  • nichttechnische Fragestellungen einer Zuhörerschaft mit technischem Hintergrund verständlich darzustellen
  • sich landessprachlich kompetent, kulturell angemessen und geschlechtersensibel auszudrücken (sofern dies der gewählte Schwerpunkt im NTW-Bereich ist) .


Selbstständigkeit

Die Studierenden sind in ausgewählten Bereichen in der Lage,

  • die eigene Profession und Professionalität im Kontext der lebensweltlichen Anwendungsgebiete zu reflektieren,
  • sich selbst und die eigenen Lernprozesse zu organisieren,
  • Fragestellungen vor einem breiten Bildungshorizont zu reflektieren und verantwortlich zu entscheiden,
  • sich in Bezug auf ein nichttechnisches Sachthema mündlich oder schriftlich kompetent auszudrücken.
  • sich als unternehmerisches Subjekt zu organisieren,   (sofern dies ein gewählter Schwerpunkt im NTW-Bereich ist).


Arbeitsaufwand in Stunden Abhängig von der Wahl der Lehrveranstaltungen
Leistungspunkte 6
Zuordnung zu folgenden Curricula Allgemeine Ingenieurwissenschaften (7 Semester): Kernqualifikation: Pflicht
Bau- und Umweltingenieurwesen: Kernqualifikation: Pflicht
Bioverfahrenstechnik: Kernqualifikation: Pflicht
Chemie- und Bioingenieurwesen: Kernqualifikation: Pflicht
Computer Science: Kernqualifikation: Pflicht
Data Science: Kernqualifikation: Pflicht
Elektrotechnik: Kernqualifikation: Pflicht
Engineering Science: Kernqualifikation: Pflicht
Green Technologies: Energie, Wasser, Klima: Kernqualifikation: Pflicht
Informatik-Ingenieurwesen: Kernqualifikation: Pflicht
Maschinenbau: Kernqualifikation: Pflicht
Mechatronik: Kernqualifikation: Pflicht
Schiffbau: Kernqualifikation: Pflicht
Technomathematik: Kernqualifikation: Pflicht
Verfahrenstechnik: Kernqualifikation: Pflicht
Wirtschaftsingenieurwesen - Fachrichtung Logistik und Mobilität: Kernqualifikation: Pflicht

Lehrveranstaltung L1018: Aspekte der Kulturgeschichte

Typ Vorlesung
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Klausur
Prüfungsdauer und -umfang 90 min
Dozenten Prof. Margarete Jarchow
Sprachen DE
Zeitraum WiSe
Inhalt

Die Vorlesung vermittelt - mit wechselnden Schwerpunkten - einen Überblick über verschiedene Bereiche der Kultur und Phasen der Kulturgeschichte. Anhand von konkreten Beispielen werden einzelne Aspekte vorgestellt und erläutert. Dabei steht die historische Variabilität von Kulturen, Künsten oder kulturellen Leistungen im Vordergrund.

Literatur

Wilfried Koch, Baustilkunde, Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh 1993

Jacques Tullier, Geschichte der Kunst, Architektur, Skulptur, Malerei, Paris 2002

Silvio Vietta, Europäische Kulturgeschichte - eine Einführung, München 2005

Lehrveranstaltung L2653: Consideration of human factors to prevent disasters

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang 15 Minuten Präsentation und 15 Minuten Diskussion
Dozenten Ece Üreten
Sprachen EN
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

This seminar will give an introduction into human factors and will discuss worldwide disasters that involve failures which could have been prevented via human factors considerations.  
The first part of this seminar will include examples of human factors approaches in various domains such as in healthcare, nuclear power plants, aircraft industry and industrial management. The second part will cover human factors methods used in academic and industrial research and implementation. The final part will involve the analysis and presentation of case studies that will be discussed in groups. This seminar aims to create awareness for human factors and design considerations as an engineer, discuss about advantages and disadvantages about certain engineered systems and ways to learn from past disasters beyond the technical area that shall be prevented in our future.

Literatur

Lehrveranstaltung L1292: Betriebsmanagement und -organisation

Typ Vorlesung
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Klausur
Prüfungsdauer und -umfang 60 min
Dozenten Prof. Hermann Lödding
Sprachen DE
Zeitraum WiSe
Inhalt 1. Führung 2. Kommunikation 3. Management betrieblicher Zielgrößen 4. Methoden 5. Strategien
Literatur Vorlesungsskript

Lehrveranstaltung L0967: Blue Engineering - Aspekte sozialer und ökologischer Verantwortung

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang Gestaltung einer Zeitstunde in einer Kleingruppe: 20 Minuten Referat, 40 Minuten interaktiver Teil; Gestaltung eines Posters; Posterpräsentation.
Dozenten Gerrit Weiser, Inga Leonie Rittner
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Das Seminar thematisiert die Verbindung und auch den Kontrast zwischen ökologischer und sozialerVerantwortung in der Ausübung des Ingenieurberufs oder einer ingenieurnahen Tätigkeit. Die
zugrundeliegende Vision ist dabei eine sozial und ökologisch nachhaltige Technikgestaltung, die das
gesamte Umfeld des jeweils zu lösenden Problems berücksichtigt. In diesem Sinne soll im Rahmen
des Seminars ein kreativer Umgang mit Fragestellungen bezüglich der Nachhaltigkeit zu der
Erarbeitung von Teilantworten führen. Themenfelder, denen die Fragestellungen zugeordnet sind,
bestehen unter anderem in der Erörterung der Dimensionen von Nachhaltigkeitsforderungen, der
Technikethik, alternativer Wirtschaftsmodelle und zukunftsweisender Technologien, aber auch nichttechnischer
Ansätze im Rahmen einer Transformation zu einer nachhaltig agierenden Gesellschaft.

Literatur

Abhängig von den jeweiligen Gruppenthemen einer Seminarinstanz. Die Literatur wird zu Beginn des Seminars ausgegeben./ Selected 

current bibliography will be given in lecture.

 

Lehrveranstaltung L1852: Comic-Klassiker: Geschichte, Theorie und Analyse grafischer Literatur

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang Referat ca. 20 min. plus anschließende Diskussion
Dozenten Dr. Gerrit Lungershausen
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Comics sind längst nicht mehr nur „Kinderkram“, sondern sie behaupten sich selbstbewusst als ‚neunte Kunst‘, die auch an Universitäten ernstgenommen wird. Comics - oder „Graphic Novels“ - haben eine eigene Sprache entwickelt, in der sie ihre Geschichten erzählen. Und diese handeln nicht nur von Superhelden oder sprechenden Enten, sondern von allen Themen, die auch in Literatur und Film präsent sind. In diesem Seminar werden wir Grundlagen der Comic-Analyse behandeln (Scott McCloud) und anhand einiger Klassiker der Comic-Geschichte aus verschiedenen Genres die Spezifität des Mediums erarbeiten. Das Seminar ist als Blended-Learning-Format konzipiert.


Literatur

Wird im Seminar genannt.

Lehrveranstaltung L2477: Der Architekt, Designer und Künstler Stefan Wewerka und die Nachfolge des Bauhaus

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang 20 min. plus Diskussionsrunde
Dozenten Dr. Katharina Schmidt-Uhl
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Das Bauhaus hat zu einem Paradigmenwechsel in Architektur, Design und Kunst geführt, der bis heute für viele Bereiche der Lebenswelt prägend ist, u.a. im Bauwesen, in der Entwicklung von industriell gefertigten Produkten sowie als ein genereller ästhetischer Gestaltungsansatz. Die Kenntnis des Bauhauses sowie dessen Weiterentwicklung in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie zu Beginn des 21. Jahrhundert gehört somit zum essenziellen kulturellen Basiswissen in der Ingenieursausbildung.  

Das Seminar gibt eine Einführung in die zentralen Gestaltungsprinzipien des Bauhaus und verfolgt deren Entwicklung bis in die Gegenwart. Exemplarisch wird die Weiterentwicklung des Bauhausgedankens am deutschen Künstler, Architekten und Designers Stefan Wewerka (1928-2013) nachvollzogen, der in den 1960er bis 1990er Jahren die Ideen des Bauhauses mit damals aktuellen Diskursen wie der Fluxus-Bewegung oder der Postmoderne verband.

Die leitenden Fragen sind dabei: Was bedeutete die Entstehung des Bauhaus im damaligen Kontext, und welche Bedeutung hat es bis heute? Wie haben Einzelpersonen und Institutionen im Laufe der Zeit  Bauhausprinzipien wie 'form follows function' für sich adaptiert und weiterentwickelt? Und welches 'Bild vom Menschen' kommt in der Gestaltung von Gebäuden, Industriegütern und Kunstwerken dabei jeweils zum Ausdruck?
 
Das Ziel des Seminars ist zum einem deutlich zu machen, welche Reichweite eine künstlerische Schule wie das Bauhaus bis heute hat. Zum anderen sollen die Teilnehmer dafür sensibilisiert werden, dass sich Konzepte wie 'Menschenbild' und 'Funktionalismus' in Architektur und Design in der Bauhaus-Nachfolge immer wieder an den aktuellen Bedürfnisse einer sich ständig wandelnden Gesellschaft orientieren.

Literatur

Wird im Seminar genannt

Lehrveranstaltung L2177: Die Gattungen der Kunst: Historienmalerei - Stillleben - Portrait - Genre - Landschaft

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Dr. Gabriele Himmelmann
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Mit Blick auf die Gattungen der Kunst bewegen wir uns durch die Jahrhunderte und sehen, wie sich die Fragestellungen, die an die Werke herangetragen werden, fortwährend verändern. Am Beispiel Historienmalerei kann z.B. gezeigt werden, wie die KünstlerInnen ihre Werke zunächst in den Dienst ihrer Mäzene und Auftraggeber stellen, sie aber innerhalb sich wandelnder Rahmenbedingungen mehr und mehr kritisch-distanzierte Haltungen einnehmen. So war auch das Portrait über viele Jahrhunderte Ausdruck der Distinktion und Bedeutung der Dargestellten, bis sich auch diese Gattung verändert und man am Beispiel Andy Warhol zeigen kann, dass nunmehr medial erzeugte Bilder die tatsächliche Person ausdrücklich überlagern. In ähnlicher Weise kann man diese Prozesse, die Kunst in ihren historischen und gesellschaftlichen Bezugssystemen zeigen, auch bei den anderen Gattungen aufzeigen.

Literatur

Wird im Seminar bekanntgegeben

Lehrveranstaltung L2337: Die Klimakrise und die Erde der Zukunft

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Jacobus Bracker
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Die aktuelle globale Klimakrise wirft Fragen auf, die - vor allem westliche - Konzeptionen und Verhältnisbestimmungen von Mensch und Umwelt auf den Kopf stellen. Wurden Natur und Kultur bislang als grundlegend verschiedene Bereiche aufgefasst, lenken die Diskussionen um das Anthropozän - also das Zeitalter des Menschen, das sich durch die unübersehbare Einschreibung menschlicher Aktivität in die geologischen Schichten auszeichnet - und den anthropogenen Klimawandel die Aufmerksamkeit auf die komplexe Verflechtung von Menschen und ihren Umwelten. Als weiterer Akteur wurde in diesem Kontext die Technosphäre benannt, die in Teilen ein Eigenleben führen soll, das den Menschen in ihren Metabolismus integriert. Technik wird dabei einerseits als Mitverursacher der Klimakrise angesehen, insbesondere soweit sie auf fossile Energieträger angewiesen ist, andererseits als Heilsbringer, mit dem die Wende vielleicht doch noch zu schaffen ist.

Das Seminar wird den vielfältigen Fragestellungen, die sich aus den Begriffen und Konzepten Klimakrise, Anthropozän und Technosphäre ergeben, anhand filmischer Fiktionalisierungen nachgehen, wie sie etwa in Interstellar (USA/UK 2014), Io. Last on Earth (USA 2019) oder Wandering Earth (China 2019) inszeniert werden. Neben dem Verhältnis von Kultur, Natur und Technik geht es dabei auch um die Fragen der Verantwortlichkeit von Wissenschaft, der Diversität von Gesellschaften und damit verbundene Vorstellungen von der Erde der Zukunft.

Literatur

Peter Haff, Humans and technology in the Anthropocene: Six rules, The Anthropocene Review 1.2, 2014, 126-136.

Bruno Latour, Kampf um Gaia. Acht Vorträge über das neue Klimaregime (Berlin 2017).

Simon L. Lewis - Mark A. Maslin, Defining the Anthropocene, Nature 519, 2015, 171-180.

Lehrveranstaltung L2650: Einführung in Selbstmanagement - Theorien und Forschungsergebnisse

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Victoria Jarchow
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende im Bachelorstudium. Im Rahmen des Studiums, insbesondere durch die aktuell verstärkte Nutzung von digitalen Lehrveranstaltungen, kommen die Studenten vermehrt in Kontakt mit gesellschaftlichen Ansprüchen bezüglich der, als notwendig, aber auch besonders erstrebenswert angesehenen Selbstoptimierung und Selbstorganisation. Die Motivationspsychologie befasst sich mit den Ursachen und Gründen für unser Verhalten. Ihr Wegbereiter ist dabei der Philosoph Epikur mit dem Prinzip des Hedonismus. Ausgehend vom Hedonismus und der Homöostase entwickelten sich die theoretischen Ansätze hin zu dem Einbezug kognitiver Prozesse und schließlich auch emotionaler Elemente.

Auch vor dem Hintergrund des humanistischen Menschenbildes soll in diesem Seminar, aus der Sicht der psychologischen Forschungsrichtung das Thema Selbstmanagement, Motivation und damit einhergehende Hindernisse betrachtet werden. Den Studierenden soll grundlegendes Wissen in diesen Bereichen mit Hilfe der Motivationstheorien vermittelt werden. Ausgehend von aktuellen Forschungsergebnissen der Psychologie und mit Hilfe des zugrundeliegenden theoretischen Hintergrundes sollen die Studierenden in angeleiteten Kleingruppen praxisorientierte Anwendungsbeispiele erarbeiten. Dabei stellt auch der Bezug zu den individuellen Bedürfnissen der Studierenden einen wesentlichen Schwerpunkt dar.

Ziel der von den Studierenden zu erbringenden Prüfungsleistung, im Rahmen von Kleingruppenreferaten, stellt die Erarbeitung einer psychologischen Motivationstheorie, sowie daraus entwickelte praxisrelevante Anwendungsbeispiele dar. Hier soll der Schwerpunkt in der Verknüpfung von theoretischem und anwendungsbezogenem Wissen, sowie in der Überleitung in die Praxis liegen.

Literatur

Wild, K.-P. (2000). Lernstrategien im Studium. Münster: Waxmann.
Winne, P. H. (1995). Inherent details in self-regulated learning. Educational Psychologist, 30 (4), 173 - 187.
Winne, P. H. (2006). How software technologies can improve research on learning and bolster school reform. Educational Psychologist, 41 (1), 5-17.
Winne, P. H. & Hadwin, A. F. (1998). Studying as self-regulated learning. In D. J. Hacker, J. Dunlosky & A. C. Graesser (Hrsg.), Metacognition in educational theory and practice (S. 279 - 306). Hillsdale, NJ: Erlbaum.
Winne, P. H., Jamieson-Noel, D. & Muis, K. R. (2002). New directions in measures and methods. Amsterdam: JAI.
Winne, P. H. & Perry, N. E. (2000). Measuring self-regulated learning. In M. Boekaerts, P. R. Pintrich & M. Zeidner (Hrsg.), Handbook of self-regulation, research, and applications (S. 531 - 566). San Diego, CA: Academic Press. Wirth, J. & Leutner, D. (2008). Self-regulated learning as a competence. Implications of theoretical models for assessment methods. Zeitschrift für Psychologie, 216, 102-110.
Wolters, C. A., Yu, S. L. & Pintrich, P. R. (1996). The relation between goal orientation and students’ motivational beliefs and self-regulated learning. Learning and Individual Differences, 8, 211-238.
Zimmerman, B. J. (1995). Self-regulation involves more than metacognition: A social cognitive perspective. Educational Psychologist, 30 (4), 217-221. Zimmerman, B. J. (2000). Attaining self-regulation: A social cognitive perspective. In M. Boekaerts, P. R. Pintrich & M. Zeidner (Hrsg.), Handbook of selfregulation (S. 13 - 35). San Diego, CA: Academic Press.
Zimmerman, B. J. & Kitsantas, A. (1999). Acquiring writing revision skill: Shif- ting from process to outcome self-regulatory goals. Journal of Educational Psychology, 91, 241-250.
Zimmerman, B. J. & Paulsen, A. (1995). Self-monitoring during collegiate studying: An invaluable tool for academic self-regulation. In P. R. Pintrich (Hrsg.), New directions in college teaching and learning: Understanding self-regulated learning (S. 13 - 27). San Francisco: Jossey-Bass.
Zimmerman, B. J. & Schunk, D. H. (1989). Self-regulated learning and academic achievement: Theory, research, and practice. New York: Springer-Verlag.

Lehrveranstaltung L1017: Einführung in die Kommunikationspsychologie

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Lisa Roth-Schnauer
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Das Seminar vermittelt Einblicke in Inhalte und Methoden der Kommunikationspsychologie und Ihre Möglichkeiten der Anwendung im Ingenieurwissenschaftlichen Bereich.

Im Schwerpunkt werden die Modelle der Hamburger Kommunikationspsychologie nach Schulz von Thun (z.B. Kommunikationsquadrat, Inneres Team, Werte- und Entwicklungsquadrat) gelehrt und angewendet auf spezifische ingenieurwissenschaftliche Situationen sowie kommunikative Herausforderungen des Berufsalltags.

Darüber hinaus befasst sich das Seminar mit der Transaktionsanalyse und Gesprächsführung. Hierbei spielen Methoden wie „Aktives Zuhören“ eine wesentliche Rolle.

Neben den Präsentationen (Gruppenarbeiten) durch die Studierenden wird vor allem anhand praktischer Übungen gearbeitet. Dabei werden die beruflichen Fragestellungen und Erfahrungen der Studierenden eingebracht. In Kleingruppenarbeit werden so die Modelle veranschaulicht und anhand eigener Kommunikationsbeispiele das Verständnis vertieft.


Literatur

Lück, Helmut E. (2011) Geschichte der Psychologie; Strömungen, Schulen, Entwicklungen; Grundriss der Psychologie Bd. 1. Kohlhammer.

Brüggemeier, Beate (2010). Wertschätzende Kommunikation im Business: Wer sich öffnet, kommt weiter. Wie Sie die Gewaltfreie Kommunikation im Berufsalltag nutzen. Junfermann.

Watzlawick, Paul, Beavin, Janet H. & Jackson, Don D. (2011). Menschliche Kommunikation: Formen, Störungen, Paradoxien. Huber.

Schmidt, Rainer (2009). Immer richtig miteinander reden: Transaktionsanalyse in Beruf und Alltag. Junfermann.

Schulz von Thun, Friedemann (2010). Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation. Rororo.

Schulz von Thun, Friedemann (2010). Miteinander reden, Band 3: Das "Innere Team" und

situationsgerechte Kommunikation. Rororo. Schwerpunkte: Kapitel 1, 3, 6

Schulz von Thun, Friedemann (2010). Miteinander reden 2: Stile, Werte und Persönlichkeitsentwicklung; Differentielle Psychologie der Kommunikation. Rororo.

Helwig, Paul (1969). Charakterologie. Herder. S. 63-69

Stahl, Eberhard (2002). Dynamik in Gruppen. Handbuch der Gruppenleitung. Beltz.

Fisher, Roger, Ury, William& Patton, Bruce (2009). Das Harvard-Konzept: Der Klassiker der

Verhandlungstechnik. Campus.

Simon, Walter (2004). GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation.

Verhandlungstechniken. GABAL. S. 205 - 213


Lehrveranstaltung L1888: Erfolgreich Studieren - Einstieg in Methoden der Selbstorganisation und des zielgerichteten Lernens

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang Vortragslänge 20 Minuten + 10 Minuten Diskussion
Dozenten Selin Üreten
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Mehrere Studien haben gezeigt, dass Studierende der Ingenieurwissenschaften zusätzlich Unterstützung bei der Entwicklung außer-fachlicher Kompetenzen benötigen. Dabei spielt nicht nur die Umstellung des Lernverhaltens aus der Perspektive Schule-Universität eine wichtige Rolle, sondern auch die Art des zu bewältigenden Stoffes im Fach der Ingenieurwissenschaften. Übergeordnete Fähigkeiten, wie das Beherrschen von Zeitmanagement-Techniken oder Selbstmotivation, sind erheblich für sowohl den Studienerfolg als auch das spätere Berufsleben und sollten daher zielgerichtet und rechtzeitig ausgebaut werden. Dieses Seminar soll Studierenden die Möglichkeit geben, ihr Lernverhalten kritisch zu reflektieren und gemäß eigener Stärken und Schwächen zu optimieren, um zielgerichtet lernen zu können. Methoden der Selbstorganisation, welche gemeinsam erarbeitet und diskutiert werden, sollen dabei die Basis für weiterführende Optimierungspotenziale bilden. Das Seminar soll nicht zuletzt eine Plattform zur Förderung der gegenseitigen Hilfe und für eine engere Vernetzung der Studierenden untereinander ermöglichen.

Literatur

Empfohlene Literatur wird im Seminar bekanntgegeben

Lehrveranstaltung L1929: Ethics for Engineers

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Dr. Anna Heise
Sprachen EN
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

This seminars focuses on the ethical and moral dimensions of engineering and science. After an extensive introduction, the students will be able to choose themselves, which case example they want to present in their talk. Every presentation will be followed by a plenum discussion. Besides those case examples the principals of code of conducts, their implementation at the Technische Universität Hamburg and historical examples will be studied. Didactic role games will help to experience oneself the complexity of the raised issues.

Literatur

W. Richard Bowen: "Engineering Ethics - Challenges and Opportunities"

(deutschsprachig: Micha H. Werner: "Einführung in die philosophische Ethik. Gegenstand und

Aufgabe der Ethik, Methoden und Theorien der Ethik")

TUHH Richtlinie zur Sicherung GWP (leider bisher nur auf Deutsch verfügbar)

Lehrveranstaltung L1650: Ethik und Wissenschaft

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Dr. Gunnar Jeremias, Dr. Frederik Postelt
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Wissenschaftler und Ingenieure müssen sich zunehmend mit der sozialen und gesellschaftlichen Dimension ihrer Arbeit auseinandersetzen. Hierfür benötigen sie Orientierungshilfen für eine ethische Bewertung der politischen, ökonomischen, ökologischen und sicherheitsrelevanten Konsequenzen ihrer Arbeit. Das Seminar befasst sich mit diesen verschiedenen Dimensionen wissenschaftlich-technischer Arbeit und bietet Gelegenheit, Ethik als Mittel für ein effektives, aber auch verantwortungsbewusstes Handeln als Ingenieur und Wissenschaftler zu verstehen.

Die Ziele des Seminars umfassen:

  • Schärfung des Bewusstseins für ethische Dilemma bei wissenschaftlich-technischen Entscheidungsprozessen
  • Tieferes Verständnis für das Dual-Use-Problem in den Naturwissenschaften
  • Verbesserte Einsicht in die Verantwortung des Ingenieurs/ Wissenschaftlers für die Konsequenzen des beruflichen Handelns

Einzelne Themenschwerpunkte umfassen die Rolle des Ingenieurs/Wissenschaftlers bei:

  • Entscheidungsfindung über die Verteilung begrenzter Güter
  • Verhinderung des Missbrauchs von Forschungsergebnissen und Technologien für nicht-friedliche Zwecke
  • Argumentationswege und Interessenvertretung in Konfliktsituationen
  • Mitwirkung auf nationaler und internationaler Ebene bei der Entscheidungsfindung über Gesetze, Richtlinien und Regularien, die gutes wissenschaftliches Handeln betreffen
  • Entwicklung von Richtlinien für ein verantwortungsvolles Handeln in Wissenschaft und Technik

Im Seminar werden ethische Problemfälle in den Natur- und Ingenieurwissenschaften z. B. aus den Bereichen der Medizin, Lebenswissenschaften und Physik vorgestellt. Dabei wird es unter anderem um Organspenden, die Zukunft der Energienutzung und Dual-Use-Forschung in der Biologie gehen. Die Seminarteilnehmer werden auch die Gelegenheit erhalten, eigene Thematiken, Problemstellungen und die Lebensläufe berühmter Wissenschaftler als Beispiele für ethisches oder nicht-ethisches Verhalten zu diskutieren.

Einzelne Problemfälle werden anhand von Präsentationen vorgestellt und dann im Rahmen von Diskussionsrunden sowie Gruppenarbeiten näher untersucht. Jeder Seminarteilnehmer muss eine Präsentation zu einem der ausgewählten Themen geben.

Literatur
  • Micha H. Werner: Einführung in die philosophische Ethik. Gegenstand und Aufgabe der Ethik, Methoden und Theorien der Ethik
  • W. Richard Bowen: Engineering Ethics - Challenges and Opportunities 

Lehrveranstaltung L1848: Find your political voice!

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang Referat ca. 20 min. plus anschließende Diskussion
Dozenten Vincent-Immanuel Herr, Martin Speer
Sprachen EN
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

What does it mean to be political and to find one’s own political voice? How can I participate in political processes and express my own views? These are the questions addressed in the elective course „Find your political voice“, instructed by activists HERR & SPEER. Based on real-life examples, the interactive lecture and workshop format aims to provide students with the tools to participate in democratic activities and political movements.  

Literatur

Wird im Seminar genannt.

Lehrveranstaltung L0970: Fremdsprachkurs

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Klausur
Prüfungsdauer und -umfang 60 min
Dozenten Dagmar Richter
Sprachen
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Studierende können hier einen Fremdsprachkurs aus dem Angebot wählen, dass die Hamburger Volkshochschule im Auftrag der TUHH konzipiert hat und auf dem Campus anbietet. Es handelt sich um Kurse in den Sprachen Englisch, Chinesisch, Französisch, Japanisch, Portugisisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch und Deutsch als Fremdsprache. In allen Sprachen werden zielgerichtet allgemeinsprachliche Kenntnisse vermittelt, in Englisch enthalten zudem alle Kurse fachsprachliche Anteile (English for technical purposes).


Die aktuellen Prüfungsmodalitäten der Fremdsprachkurse sind auf der TUHH - Anmeldeseite für die Fremdsprachkurse abgebildet.

Literatur Kursspezifische Literatur / selected bibliography depending on special lecture programm.

Lehrveranstaltung L0526: Gesellschaft im Wandel

Typ Vorlesung
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang 20-30 Minuten und Thesenpapier
Dozenten Dr. Michael Florian
Sprachen DE
Zeitraum WiSe
Inhalt

In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich und wie wurde sie, wie sie ist? Die Charakterisierung der Gegenwartsgesellschaft ist immer wieder Gegenstand soziologischer Forschung und publizistischer Überlegungen. Im Unterschied zu oberflächlichen Zeitdiagnosen und Trendbeobachtungen möchte die Veranstaltung einen einführenden Einblick in die soziologische Analyse des gesellschaftlichen Wandels anbieten. Neben der Frage, woraus Gesellschaft besteht und wie sie sich wandeln kann, beschäftigt sich die Vorlesung mit konkreten gesellschaftlichen Phänomenen und ihrer Analyse. Dabei werden einzelne Facetten des komplexen Phänomens des sozialen Wandels herausgegriffen und analysiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Problemstellungen wie z.B. Globalisierung und globale Entwicklungen, Technik und Gesellschaft im Wandel, demografischer Wandel und "Überalterung" der Bevölkerung, Veränderungen im Bereich von Familie, privaten Lebensformen und Geschlechterbeziehungen sowie Wandel von Bildungschancen, Armut und sozialen Ungleichheiten.

Literatur

Geißler, Rainer (2008): Die Sozialstruktur Deutschlands. Zur gesellschaftlichen Entwicklung mit einer Bilanz zur Vereinigung. Mit einem Beitrag von Thomas Meyer. 5., durchgesehene Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Giddens, Anthony; Fleck, Christian; Egger de Campo, Marianne (2009): Soziologie. Graz/Wien: Nausner & Nausner.
Jäger, Wieland; Weinzierl, Ulrike (2011): Moderne soziologische Theorien und sozialer Wandel. 2. Auflage. VS Verlag für Sozialwissenschaften und Springer Fachmedien.
Joas, Hans (Hg.) (2007): Lehrbuch der Soziologie. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Frankfurt/New York: Campus Verlag.
Peuckert, Rüdiger (2012): Familienformen im sozialen Wandel. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Schäfers, Bernhard (2004): Sozialstruktur und sozialer Wandel in Deutschland. 8., völlig neu bearb. Aufl. Stuttgart : Lucius & Lucius.
Scheuch, Erwin K. unter Mitarb. von Ute Scheuch (2003): Sozialer Wandel. 2 Bände. Wiesbaden : Westdeutscher Verlag.
Wiswede, Günter; Kutsch, Thomas (1978): Sozialer Wandel. Zur Erklärungskraft neuerer Entwicklungs- und Modernisierungstheorien. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
Zapf, Wolfgang (Hg.) (1979): Theorien des sozialen Wandels. 4. Aufl. Königstein/Ts.: Verl.-Gruppe Athenäum, Hain, Scriptor, Hanstein.

Lehrveranstaltung L0969: Gesprächs- und Verhandlungsführung

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang Referat 15-20min je Student/in; inklusive eines vorbereiteten Handouts und Gestaltung einer anschließenden Diskussionsrunde.
Dozenten Sybille Hausburg
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

- Grundlagen der Kommunikation und Gesprächsführung

- div. Kommunikationsmodelle
- zielorientierte Gesprächsführung: Planung, Vorbereitung und Gestaltung
- Gespräche führen - Techniken der Gesprächssteuerung
- Moderationstechniken (Fragetechniken/ Zuhörtechniken/ Feedback)
- Bedeutung von Sprache und Körpersprache Der erste Eindruck zählt!
- Optimale Verhandlungsvorbereitung
- Argumentationstechniken
- Einwandbehandlung und Umgang mit schwierigen Verhandlungspartnern
- Das Verhandlungsprinzip des Harvard-Konzepts/ Verhandlungstaktiken
- Gesprächsführung in Bewerbungsgesprächen und Gehaltsverhandlungen
- Schwierige Kritikgespräche
- Gesprächspartner beeinflussen: Manipulationsmethoden erkennen und abwehren
- Einblick in NLP (Neurolinguistisches Programmieren)
Die Referatsthemen ergänzen die Seminarinhalte. Beispiele für Referatsthemen:
- Techniken der Gesprächssteuerung: Fragetechniken (Typen, Nutzen, Einsatz)/ Moderationstechniken
- Die Macht des Ersten Eindrucks
- Konflikte und Konfliktmanagement (Prävention und Lösungsstrategien)
- Schlagfertigkeit (Ziele, Techniken, Abwehr von Angriffen)
- Verhandeln nach dem Harvard-Konzept
- Verhandlungstaktiken in schwierigen Situationen
- Psychologie der Manipulation (Methoden und Abwehrstrategien)
Literatur
  • Brunner, Anne:       Die Kunst des Fragens
                                  Hanser-Verlag 2016
  • Burck, Eskil:           Neue Psychologie der Beeinflussung
                                  Books on Demand Norderstedt 

  • Edmüller, Andreas u.a.:    Konfliktmanagement. Konflikten vorbeugen, sie
                                  erkennen und lösen
                                  Haufe-Verlag 2017
  • Edmüller, Andreas, Thomas Wilhelm: Moderation
                                  HAUFE Verlag 2015
  • Fey, Gudrun Dr.:    Überzeugen? So geht´s. Alles, was Sie über kluges
                                  Argumentieren wissen müssen
                                  metropolitan Bücher 2017          
  • Fisher, Roger; William Ury; Bruce Patton:        Das Harvardkonzept. Die
                                  unschlagbare Methode für beste Verhandlungsergebnisse
                                  DVA Verlag 2018
  • Hänni, Stephan:      Fragetechniken: kurz, knackig und informativ
                                  2019
  • Nöllke, Matthias:     Schlagfertigkeit
                                  Haufe-Verlag, 2018
  • Schranner, Mathias: Der Verhandlungsführer. Strategien, die zum Erfolg
                                  führen; ECOWIN 2018
  • Vogelsang, Imme u.a.:      Erfolgsfaktor Image - Punkten in Millisekunden. Ihr
                                  Wegweiser für einen starken Eindruck;
                                  Springer Gabler 2017

Lehrveranstaltung L2648: Grenzen und Abgrenzungen in der Antike

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Dr. Lilian Adlung-Schönheit
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Diese Veranstaltung richtet sich an Studierende im Masterstudium. Antiker Texte, Kunstwerke und archäologischer Befunde werden im Kurs politische, geografische und mentale Grenzen früher Zivilisationen betrachtet.

Variable Umgänge mit Grenzen und Grenzziehungen zwischen und innerhalb menschlicher Gesellschaften sind heute wie damals grundlegende Phänomene gesellschaftlicher Diskurse.

In den Epochen der europäischen Antike gab es vielfach wechselnde territoriale und politische Grenzen, die noch heute durch Mauerruinen sichtbar sind. Die meisten Grenzen richteten sich jedoch nach geografischen Begebenheiten und bildeten Scheiden für Sprach- und Kulturgrenzen ab. Das Verständnis von Grenzen variiert stark mit den politisch-gesellschaftlichen Systemen: frühe Insel- und Stadtstaaten bedienten sich allgegenwärtiger Abgrenzungen wie Stadtmauern und diplomatischer Verträge mit direkten Nachbarn; die hellenistischen Königreiche in Nachfolge Alexanders des Großen und das Römische Imperium behaupteten hingegen Staatsgrenzen fern ihrer Hauptstädte durch vereinzelte Mauern, regelmäßige Kämpfe und ausgefeilter Diplomatie. Vor allem wurden (und werden) die recht unklaren Grenzen aller Zeiten durch innere Abgrenzung vom Fremden durch stilistische Mittel der Kunst und Politik verteidigt. Gedichte und Gesänge über Grenzkonflikte, Abhandlungen zum idealen Staat und Theaterstücke mit Personen jenseits der Grenzen bieten literarische Einblicke in die innere Abgrenzung antiker Gesellschaften. Identitätsstiftende Münzprägungen, Vasenbilder mit abstrahierten Antagonisten und Skulpturen unterworfener Völker veranschaulichen inneren Zusammenhalt und Abgrenzung nach Außen in der Bilderwelt.

Im Kurs untersucht, welche grundlegende Bedeutung Grenzen für Gesellschaften haben können; wie sich diese manifestieren und verändern.

Literatur
  • Sommer, M., Roms orientalische Steppengrenze (Wiesbaden 2005)
  • Nunn, A. (Hrsg.), Mauern als Grenzen (Mainz 2009)
  • Whittaker, C. R., Frontiers of the Roman Empire (Baltimore 1994)
  • Geus, K., Utopie und Geographie. Zum Weltbild der Griechen in frühhellenistischer Zeit. Orbis terrarum, 6, 2000, 55-90
  • Gadner, J., Die Kultur und ihre Wirklichkeit. Zum Verhältnis von Weltbild, Enkulturation und Kognition. Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 127 ,1997, 33-42

Lehrveranstaltung L2178: Große Künstlerpersönlichkeiten: Einführung in die Bildkünste von Dürer bis Richter

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Dr. Imke Hofmeister
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Seit Jahrhunderten gibt es berühmte Meisterwerke der Malerei, die sowohl die Zeitgenossen als auch nachfolgende Künstlergenerationen beeinflussten und bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren haben. Darüber hinaus haben diese Maler unser heutiges Verständnis von künstlerischer Qualität und Ästhetik nachhaltig geprägt. Doch wer waren diese Künstler, die diese Gemälde schufen, und worin manifestiert sich ihre Einzigartigkeit.

Zu den Künstlern, deren Werdegang und künstlerisches Schaffen in diesem Seminar besprochen werden, zählt u.a. Leonardo da Vinci. Dieser trug mit seinen Proportionsstudien der menschlichen Anatomie und seinen zahlreichen Entwürfen, Zeichnungen und Illustrationen von Gebäuden, Maschinen, viel zur Erforschung von Perspektiven und der Natur bei. Auch die Biographie des impressionistischen Malers Claude Monet, dessen Malerei den Übergang von der Neuzeit zur Moderne markiert oder Pablo Picassos, der mit seinen abstrakten Werken die gegenstandslose Malerei in der Kunst etabliert, werden Untersuchungsgegenstand des Seminars sein.

Literatur

Lehrveranstaltung L1845: Grundlagen der Gruppenleitung und Didaktik am Beispiel von Robotik- und Technikkursen/Tutorenausbildung robotik@TUHH

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang Vortrag zur Theorie der Robotik und anschließende Diskussion
Dozenten Prof. Christian Kautz
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt


Im Rahmen der Ausbildung zum/zur Tutor/in für Robotik- und Technikkurse soll das oben genannte Seminar angeboten werden. Die Teilnehmenden werden in die Gruppenleitung, Präsentationstechnik und Didaktik eingeführt. Anhand von wissenschaftlichen Theorien werden die Methoden der Didaktik im Hinblick auf z.B. die Gruppendynamik und Gruppenleitung erörtert. Neben den Terminen mit Anwesenheitspflicht sollen die Teilnehmenden in Eigenarbeit beispielhafte Veranstaltungspläne und Aufgabenstellungen entwickeln. In den Präsenzterminen werden die Ausarbeitungen diskutiert. Begleitend werden Hospitationen in bestehenden Robotik- und Technikkursen durchgeführt. 

Literatur

Ausgewählte Artikel aus Fachzeitschriften werden an die Seminarteilnehmer verteilt. Weiterführende Literatur wird zum jeweiligen Thema angegeben. 

Lehrveranstaltung L2487: Grundlagen des Rechts

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang 20 min
Dozenten Dr. Christina Angelika Kottke
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Das Seminar „Grundlagen des Rechts“ verschafft den Teilnehmern einen Überblick über das Rechtssystem der Bundesrepublik Deutschland. Es werden Themen aus den drei großen Rechtsgebieten

•    Öffentliches Recht,
•    Strafrecht und
•    Zivilrecht

behandelt.

Arbeitsweise im Seminar:
Der Stoff wird zum einen durch die Bearbeitung mündlicher Vorträge und schriftlicher Ausarbeitungen in Form einer Minihausarbeit von den Studierenden erarbeitet. Jeder Teilnehmer wählt hierfür zu Beginn der Veranstaltung eines der vorgegebenen Themen aus. Zum anderen werden die zu bearbeitenden Rechtsthemen im Unterricht und durch begleitende Materialien (Folien, Übersichten etc.) vor- und nachbereitet.
Die Auswahl und Reihenfolge der Themen orientieren sich an dem Lernziel, einen Überblick über das Rechtssystem und die juristische Arbeits- und Denkweise zu schaffen.
Bei der Anfertigung der Kurzhausarbeit sind die für wissenschaftliche juristische Abhandlungen geltenden Regeln (Zitierweise, Verwendung der Fachsprache, klarer und eindeutiger Ausdruck) zu beachten, so dass Einblicke in die juristische Recherche, Arbeits- und Darstellungsweise erlangt werden. Die Teilnehmer erhalten als Grundlage für das Anfertigen der Kurzhausarbeit eine ausführliche Zusammenstellung der Regeln für die Abfassung juristischer Abhandlungen.

Leistungsnachweis:
Die mündlichen Vorträge und die Minihausarbeiten gelten zugleich als Leistungsnachweis für den erfolgreichen Besuch der Veranstaltung.

Nach der Korrektur werden die schriftlichen Ausarbeitungen der Studierenden für alle Seminarteilnehmer in StudIP hochgeladen. Das auf diese Weise entstehende Skript fasst den Inhalt des Seminars zusammen und dient den Studierenden als Wiederholung.

Literatur

Die Literatur wird im Rahmen der Veranstaltung bekannt geben. 

Lehrveranstaltung L1078: Hochschuldidaktische Grundlagen in Theorie und Praxis

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Fachtheoretisch-fachpraktische Arbeit
Prüfungsdauer und -umfang Schriftliche Ausarbeitung (in mehreren Teilen) sowie eine Präsentation
Dozenten Prof. Christian Kautz, Nina Henrike Anders
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt


- Die Rolle der Lernenden und des Lehrenden

- Lernprozesse und -theorien

- Neurodidaktik, Motivation und didaktische Reduktion

- Moderation und Präsentation

- Methoden zur Förderung der Motivation und Mitarbeit von Studierenden

- Planung, Durchführung und Reflexion einer exemplarischen Veranstaltungseinheit

- Feedback (Regeln und Methoden)

- Ausgewählte Themen aus der Fachdidaktik der Ingenieurwissenschaften (Methodik, Ergebnisse, Implikationen für die Lehre)

- Simulationen inklusive Reflexionen

- Peerhospitationen inklusive Reflexionsarbeit


Literatur

Auszüge aus Fachliteratur zu oben genannten Themen werden in der Veranstaltung ausgegeben.


Lehrveranstaltung L2486: Intellectual Property - Rechtliche und Ökonomische Grundlagen

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang 20 Minuten Vortrag mit Moderation der Diskussion
Dozenten Oliver Englisch
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Die Lehrveranstaltung verfolgt das übergeordnete Ziel, den Studierenden die rechtlichen und ökonomischen Grundlagen des Immaterialgüterrechts (Intellectual Property Law) zu vermitteln. Dabei sollen vier Lernziele erreicht werden:

1. Die Studierenden können die Unterformen von Immaterialgüterrechten voneinander abgrenzen und wesentliche Unterschiede benennen.

2. Die Studierenden kennen Begründungen für den Schutz von geistigem Eigentum aus unternehmerischer und gesamtgesellschaftlicher Perspektive und können Anforderungen an eine unternehmerische Strategie sowie die Ausgestaltung des Rechts ableiten.

3. Die Studierenden verstehen die Grundzüge des Urheberrechts und des Leistungsschutzrechts.

4. Die Studierenden verstehen die Grundzüge des Patentrechts und können wesentliche Unterschiede zum Urheberrecht erklären.

Die Gliederung der Veranstaltung erfolgt entsprechend dieser Lernziele. In einem ersten Themenblock werden die Unterformen des Immaterialgüterrechts überblicksartig dargestellt und mithilfe von Beispielen voneinander abgegrenzt. In einem zweiten Themenblock werden unternehmerische Strategien für Inhaber und potenzielle Nutzer von Immaterialgüterrechten erarbeitet und Begründungen für den Schutz von geistigem Eigentum aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive diskutiert. Der dritte Themenblock gibt einen Überblick über wesentliche Elemente des Urheber- und Leistungsschutzrechts (insbesondere Schutzgegenstand, Schutzdauer, Rechte, Übertragung von Rechten und Schranken). Der vierte Themenblock befasst sich mit den formellen und materiellen Schutzvoraussetzungen des Patentrechts und vergleicht die Regelungen mit denen des Urheberrechts.

Literatur

Lehrveranstaltung L1736: Kompetenzenmanagement: Eigene Kompetenzen analysieren und beschreiben, um bei Bewerbungen und Assessments erfolgreich zu bestehen.

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Schriftliche Ausarbeitung
Prüfungsdauer und -umfang 8 Seiten
Dozenten Jürgen Wulff
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

1. Modul: Einführung

Einführung und Überblick über den Ablauf der Veranstaltung

Vorgehensweise und geforderte Mitarbeit, Regeln

Hintergrund: Stufen des Lernens, der Kompetenzbegriff, die Kompetenzenbilanz als Instrument, Employabilität, Wirkprinzipien der Übungen

Übung „Biografische Sammlung“: Reflektion über das bisherige Leben und gemachte Erfahrungen

Hinweise zur Durchführung der Hausaufgabe

2. Modul: Das Lebensprofil

Rückblick und Klären von Fragen

Auswertung der Biografischen Sammlung

Überleitung zum Lebensprofil und den Lebensbereichen: Familie/enge Beziehungen, Aus-/Fort- und Weiterbildung, Arbeitstätigkeit, Anderen Interessen und Tätigkeiten

Erste Arbeit am Lebensprofil

Anleitung zum Ausfüllen des Arbeitsblattes und zur Durchführung der Hausaufgabe

3. Modul: Fertigkeiten

Auswertung des Lebensprofils

Definition von Fertigkeiten und ihr Zusammenhang zu Kompetenzen

Übung: Erstes Herausarbeiten der Fertigkeiten

Anleitung zum Ausfüllen des Arbeitsblattes und zur Durchführung der Hausaufgabe

4. Modul: Kompetenzen

Auswertung der Hausaufgabe zu den Fertigkeiten

Definition von Kompetenzen als Grundlage und Überbegriff

Übung: Erstes Belegen der Kompetenzen

Anleitung zum Ausfüllen des Arbeitsblattes und zur Durchführung der Hausaufgabe

5. Modul: Interessen und idealer Arbeitsplatz

Auswertung der Arbeitsblätter zum Belegen der Kompetenzen

Übung: Interessensgebiete identifizieren

Übung: den idealen Arbeitsplatz beschreiben

6. Modul: Innensicht versus Außensicht

Theoretischer Hintergrund: Das Johari-Fenster

Selbst- und Fremdbild abgleichen

Ausfüllen des Fragebogens zum eigenen Verhalten (Selbstbild)

Anleitung zur Durchführung der Hausaufgabe (Fragebogen Verhalten: Fremdbild)

7. Modul: Kompetenzen im Bewerbungsprozess

Auswertung der Fragebögen zum Verhalten (Selbstbild vs. Fremdbild)

Gestaltung von schriftlichen Lebensläufen unter Berücksichtigung der Kompetenzen

Benennung von Kompetenzen im Bewerbungsgespräch

Hausaufgabe: Gestaltung des eigenen Lebenslaufes mit Benennung der Kompetenzen

8. Modul: Weitere Schritte, Klausur

Auswertung der Hausaufgabe

Weitere Schritte planen: Zielsetzungen und Schritte zur Umsetzung

Zusammenfassung und letzte Fragen

Auswertung der Veranstaltung

Klausur

Literatur

Bibliografische Angaben.

Thomas Lang-von Wins und Claas Triebel

Karriereberatung. Coachingmethoden für eine kompetenzorientierte Laufbahnberatung

Springer 2011

Lehrveranstaltung L1020: Kreativseminar: Improvisationstheater - deutschsprachig

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Mignon Remé
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

In diesem Seminar wird mit Hilfe von Improvisationstechniken gezielt die Kreativität, Spontaneität und situative Flexibilität geschult sowie Sensibilität, Mut und Schnelligkeit. Durch Überwindung des 'inneren Zensors" werden Hemmungen abgebaut, so dass die Teilnehmer einen neuen Zugang zu ihrer Kreativität finden und der Phantasie freien Lauf lassen können.

Darüber hinaus fördern die Spielsituationen die Kommunikationsfähigkeit der Teilnehmer, schaffen die Voraussetzung für erfolgreiche Koordination und Kooperation in einer Gruppe und damit für Teamfähigkeit.

Nicht zuletzt stärkt die Arbeit an Körperhaltung, Mimik, Gestik und Tonalität das Selbstvertrauen der Teilnehmer und verbessert somit ihr Auftreten bei Präsentationen oder Vorträgen.

Die Techniken des Improvisationstheaters fordern verschiedene Fähigkeiten der Seminarteilnehmer auf spielerische Weise:

  • Die Teilnehmer müssen spontan auf immer neue Situationen reagieren und sich ihnen anpassen - dies wird erreicht durch verschiedene Techniken, die Schnelligkeit und Reaktionsvermögen trainieren
  • Durch ständig wechselnde Situationsvorgaben seitens der Seminarleiterin entwickeln die Teilnehmer ein hohes Maß an Flexibilität und Kreativität.
  • Durch Statusarbeit (nach Keith Johnstone) bekommen die Teilnehmer Werkzeug an die Hand geliefert, ihre Kommunikation (verbal sowie körperlich) dem Gesprächspartner und der Gesprächssituation anzupassen.
  • Einfache Schauspielübungen helfen den Teilnehmern, mehr Sicherheit im Auftreten zu gewinnen und Präsentationssituationen besser zu meistern.
  • Die Teamfähigkeit der Teilnehmer wird bei fast allen Improvisationstechniken geschult, besonders aber bei Techniken, deren Focus auf aktivem Zuhören, Inspirieren des Partners und Annehmen und Aufbauen auf dessen Angeboten liegt.


Literatur

Literaturhinweise werden zu Beginn des Seminars bekanntgegeben.

Literature will be announced at the beginning of the seminar.


Lehrveranstaltung L1997: Creativity Workshop: Improvisational Theatre - in English

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Mignon Remé
Sprachen EN
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

This workshop is designed to specifically train creativity, spontaneity and flexibility, as well as attentiveness, courage and fast reactions by means of improvisational theater techniques.

By overcoming the inner censor inhibitions are being diminished while at the same time the participants learn to uncover their creativity and power of imagination.

Learning how to improvise simple scenes furthermore improves the ability to communicate, therefore creating the precondition for successful coordination and cooperation within a group - i. e. team-mindedness.

By means of scene and status work they improve their performance during presentations or speeches.

The improvisation techniques address different skills of the participants in a playful way:

  • The participants are asked to spontaneously react to new situations and adapt to them. This will be achieved through games and excercises which train the capacity of quick reaction and thinking on one's feet.
  • New and unanticipated suggestions for scenes made by the teacher challenge the participants to a high degree of flexibility and creativity.
  • By means of status work (based on Keith Johnstones teachings) the participants will be given tools to adapt their means of communication - verbal and non-verbal - to their counterpart and the situation.
  • Basic acting excercises help the participants to aquire more self-confidence presenting themselves in situations like speeches and job interviews.
  • Team-mindedness is being trained by almost all improvisation techniques but especially those that focus on active listening, inspiring each other and accepting offers and building on them.
Literatur

Literaturhinweise werden zu Beginn des Seminars bekanntgegeben.

Literature will be announced at the beginning of the seminar.

Lehrveranstaltung L1006: Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Dr. Gabriele Himmelmann
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Das Seminar bietet einen Überblick über die Epochen der Kunst. Es werden Formen und Motive der Bildenden Kunst vorgestellt werden; insbesondere wird die Kunst im Wandel ihrer Funktionen thematisiert.

Beginnend mit der religiösen Malerei des Mittelalters, folgt im Anschluss die Beschäftigung mit der neuen Bildauffassung der Renaissance. In Überwindung der mittelalterlichen Bildformen entwickeln die Künstler eine neue, perspektivische Darstellungsweise, die unsere Sehgewohnheiten bis heute prägt. In dieser Zeit finden auch neue, weltliche Themen Eingang in die Kunst. Dieser Prozess setzt sich im Barock fort. Geprägt von der nationalen, besonders aber von der konfessionellen Zugehörigkeit entsteht eine Vielzahl höchst eigenständiger Bildideen. Das 18. Jahrhundert steht vor allem im Zeichen der Aufklärung; es endet mit der Französischen Revolution. Das Zeitalter ist geprägt von einer tiefgreifenden Änderung der Bewusstseinsinhalte, die schließlich im 19. Jahrhundert einen vorläufigen Kulminationspunkt erreichen. Die bestehenden Weltbilder verändern sich nachdrücklich - dies spiegelt im besonderen Maße auch die Kunst im 20. Jahrhundert, in dem vor allem die Erfahrungen zweier Weltkriege prägend waren. Ein abschließender Blick gilt den Tendenzen in der Kunst seit den 60er Jahren bis heute.

Das Seminar stellt Werke aus Malerei, Skulptur und Kunstgewerbe/ Design in den Mittelpunkt. Anhand von Beispielen werden einzelne Kunstwerke, deren Entstehung, Produktionsbedigungen, Herstellungstechniken sowie die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen diskutiert.

Bestandteil der Veranstaltung sind Exkursionen in Museen/ Kunstmuseen, um Zugang zu den museumsüblichen Präsentationsformen zu vermitteln.


Literatur

- Geschichte der Kunst in 12 Bänden, Beck’sche Reihe, München 2011

- Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland, 8 Bände, München: Prestel 2006-

- Kunst-Epochen, Reclam-Universalbibliothek, Stuttgart 2002-

- Hans Belting / Heinrich Dilly / Wolfgang Kemp / Willibald Sauerländer / Martin Warnke, Kunstgeschichte - Eine Einführung, 7. Aufl. Berlin 2008

- Jutta Held / Norbert Schneider, Grundzüge der Kunstwissenschaft, Köln 2007

- Michael J. Gelb, How to think like Leonardo da Vinci, New York 1998

- E.H. Gombrich, The Story of Art, Phaidon Press Limited, London 1995

- Wilfried Koch, Baustilkunde, Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh 1993

- Jacques Tullier, Geschichte der Kunst, Architektur, Skulptur, Malerei, Paris 2002

- Silvio Vietta, Europäische Kulturgeschichte - eine Einführung, München 2005


Lehrveranstaltung L2874: Ringvorlesung (online) - Our House Is Still on Fire.

Typ Vorlesung
SWS 2
LP 4
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 92, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Schriftliche Ausarbeitung
Prüfungsdauer und -umfang folgt
Dozenten Lara Thien
Sprachen DE
Zeitraum WiSe
Inhalt

ACHTUNG: Einzelne (!) Vorträge sind in englischer Sprache.

Dieses ist eine online-Ringvorlesung der UHH/ ASTA UHH. Veranstaltungsbeschreibung (Auszug):   

Verheerende Waldbrände in Kanada und Sibirien, Überflutungen in Deutschland, Belgien, Bangladesch und Mosambik, Heuschreckenplagen am Horn von Afrika, schmelzende Polkappen am Nord- und Südpol, und tausende Hitzetote, auch in Deutschland. Die Klimakrise ist längst kein düsteres Zukunftsszenario mehr, und auch wenn die Gesellschaften und Ökonomien des globalen Südens weitaus stärker unter ihren Folgen leiden, sind ihre Auswirkungen auch schon im globalen Norden deutlich spürbar. Kurzum: Sie ist nichts weniger als die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Das ist vielen Menschen bewusst. Doch trotzdem fehlt oftmals das Wissen über Zusammenhänge - nicht zuletzt, um postfaktische Behauptungen von Klimaleugner*innen kontern zu können. Was sind CO2-Budgets? Wie gelingt klimagerechtes Handeln auf individueller wie politischer Ebene - wem obliegt welche Verantwortung? Ist unser Wirtschaftssystem zu Klimaschutz und einer Dekarbonisierung von Produktionsketten überhaupt in der Lage? Welche politischen Kämpfe werden im Namen der Klimakrise geführt und welche Rolle spielt transnationale Solidarität?

Der AStA der Universität Hamburg möchte in Kooperation mit Fridays for Future Hamburg im Wintersemester 2021/2022 die Ringvorlesung in einer zweiten Auflage noch spezifischer werden und Licht ins Dunkel bringen. Deshalb das 1x2 der multiplen Klimakrise! Denn: Obwohl der nachhaltige Schutz unseres Planeten eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, steht das Thema nur selten auf akademischen Lehrplänen - eine Entwicklung klimagerechter Curricula ist daher dringend geboten. Zur Bewältigung der Klimakrise braucht es uns alle, interdisziplinärer Austausch und entsprechendes Handeln ist längst überfällig. In 14 Vorlesungen werden deshalb Dozierende aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen, Aktivist*innen und bekannte Persönlichkeiten ihr Wissen über die Klimakrise vorstellen und allen Zuhörer*innen so eine wichtige Grundlage zur Bekämpfung der Klimakrise mit auf den Weg geben.                                            

Vorgehen: Die Ringvorlesung gibt einen interdisziplinären Überblick über zentrale Begriffe, Gegenstände, Problemstellungen und Lösungsansätze rund um das Thema Klimakrise. Sie wird gemeinsam von Professor*innen aus unterschiedlichsten Fachrichtungen, Klimaaktivist*innen und bekannten Persönlichkeiten gehalten, um einen möglichst umfassenden Einblick in das komplexe Forschungsgebiet Klimawandel zu geben.                            

Die Vorlesungen finden jeweils dienstags um 18 Uhr live über Zoom statt. Vorlesungsunterlagen sowie die vier begleitenden Onlinetests werden über eine Web-Plattform verwaltet.  Weitere Details werden den Teilnehmenden gesondert bekanntgegeben.

Siehe auch

https://www.zfw.uni-hamburg.de/kontaktstudium/veranstaltungsverzeichnis-wintersemester/fakultaetsveranstaltungen-kontaktstudium/24-sozialwissenschaften/24-100-11-fridays-for-future-2.html

Literatur folgt

Lehrveranstaltung L2366: Robo Culturalis. Reflektion von Robotern und K.I. in Medien und Gesellschaft

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 30 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Dr. Oliver Schmidt
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Im Seminar steht die Reflektion aktueller Digitaltechnologie im Bereich Robotik und K.I.-Systemen in fiktionalen Medien wie dem Spielfilm, Serie und anderen Medien im Zentrum sowie die generelle Frage nach der kulturellen Bedeutung von Robotern, wie sie im noch jungen Forschungsfeld der cultural robotics gestellt werden. Solche Medien erfüllen durch ihren fiktionalen Modus die Funktion von gesellschaftlich-ethischen Probe- bzw. Trainigsräumen, in denen durchgespielt werden kann, was es bedeutet, in einer zunehmend digitalisierten Kultur zu leben, die zunehmend vom autonomen Systemen und Akteuren bevölkert wird. Der Fokus der Betrachtung wird dabei auf der Darstellung der nahen Zukunft in den Medien liegen und der Frage nach zukünftigen Formen, Praktiken und Ethik der Interaktion mit Robotern und K.I.-Systemen, die uns in der nahen Zukunft in Bereichen wie Unterhaltung, Bildung, Pflege und Betreuung, Verkehr, E-Commerce, Kriegsführung, Partnerschaft und Sexualität betreffen werden und damit unsere Gesellschaft und Kultur als Ganzen in grundlegender Weise transformieren. Neben theoretischen und philosophischen Grundlagen, wie etwa die Unterscheidung von starker und schwacher K.I., steht im Seminar explizit die Frage nach dem Zusammenleben mit dieser neuen „Spezies“ von Akteuren in der Gesellschaft, also ihre kulturelle Bedeutung, im Mitelpunkt.

Literatur

Wird im Seminar bekannt gegeben

Lehrveranstaltung L2655: Selbstkompetenzen für den beruflichen Erfolg im Ingenieurbereich für dual Studierende

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Mündliche Prüfung
Prüfungsdauer und -umfang 30 min
Dozenten Heiko Sieben
Sprachen DE
Zeitraum WiSe
Inhalt

Zielgruppe: Bachelorstudierende dual@TUHH (3 Semester); Den dual Studierenden der TUHH, mit der dem Studium innewohnenden Verknüpfung von Lern- und Arbeitswelt, wird mit dem Seminar zu die Möglichkeit eröffnet, studiengangsübergreifend ihre Selbstkompetenzen zu entdecken, zu reflektieren und zu entwickeln, um den Erwartungen im Studium und als zukünftige Fachkraft im Ingenieurbereich gerecht zu werden.  

Die Lehrveranstaltung dient der personalen Kompetenzentwicklung. Art der Präsenz: Wissensinput mit Workshopcharakter und Möglichkeit zur Eigenreflexion und Einordnung des Themenbereichs in den ingenieurwissenschaftlichen Kontext. Wichtige Aspekte der Veranstaltung sind die Selbstwahrnehmung, das Reflektieren der eigenen Emotionen, Entwicklungspotenziale und Bedürfnisse, das (Selbst-)Vertrauen in die eigenen Stärken sowie die Bewertung der eigenen Handlungen. Inhalte: - Emotionale Kompetenz, - Selbst-, Wunsch- und Fremdbild, - Persönlichkeitsprofil und Entwicklung, - Bedürfnisstruktur und Selbstmotivation, eigene Ressourcen und Grenzen, - Kommunikationsstörungen und Konfliktmanagement, - Kritikfähigkeit. Es werden dabei wissenschaftliche Konzepte - wie die Maslowsche Bedürfnispyramide, die Selbstbestimmungstheorie, Motivationstheorien (z.B. die 2 Faktoren-Theorie von Herzberg), verschiedene Kommunikationsmodelle (Watzlawick, Schulz v. Thun u. a.), das Johari-Fenster (bewusste und unbewusste Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale), der Locus of Control von Rotter und Theorien zur Empathie und emotionalen Kompetenz aufgearbeitet und in ihren Wirkungsgraden reflektiert.

Blended Learning mit Präsenzveranstaltungen. Im Seminar werden das Erkennen und die Entwicklung der eigenen Handlungsmöglichkeiten (Persönlichkeit und Potenzial) durch die Verknüpfung von ingenieurwissenschaftlichen Fachthemen mit den Themen/Methoden zur (individuellen) Selbstkompetenz gefördert. Dabei werden unterschiedliche Anwendungskontexte anhand von ingenieurwissenschaftlichen Praxisbeispielen beleuchtet. Die Reflexion des eigenen Handelns/der eigenen Entwicklung ist wichtiger Bestandteil der sozialen Interaktion im Seminar. Die Präsenzveranstaltungen finden zudem an einem externen Tagungsort statt, dienen somit auch der sozialen Vernetzung der dual Studierenden. Lernorte für den Lerntransfer sind das jeweilige Studium der Studierenden und die Betriebe in den Praxisphasen des dualen Studiums. Die Lehrveranstaltung wird in deutscher Sprache angeboten.


Literatur

Skript zur Lehrveranstaltung; weitere Literatur wird im Vorwege des Seminars zur Verfügung gestellt.

Lehrveranstaltung L2654: Selbstmanagement, Arbeits- und Lernorganisation im Ingenieurbereich im dualen Studium

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Mündliche Prüfung
Prüfungsdauer und -umfang 30 min
Dozenten Dr. Henning Haschke
Sprachen DE
Zeitraum WiSe
Inhalt

Zielgruppe: Studienanfänger/Erstsemester dual@TUHH; Den dual Studierenden der TUHH, mit der dem Studium innewohnenden Verknüpfung von Lern- und Arbeitswelt, wird mit dem Seminar zu Beginn des Bachelorstudiums die Möglichkeit eröffnet, studiengangsübergreifend ihre Eigenständigkeit und ihre Lernkompetenz zu entwickeln, um den Erwartungen in den Ingenieurwissenschaften und in dem Ingenieurbereich gerecht zu werden.  

Die Lehrveranstaltung dient der personalen Kompetenzentwicklung im ingenieurwissenschaftlichen Kontext. Art der Präsenz: Wissensinput mit Workshopcharakter und Möglichkeit zur Eigenreflexion und Einordnung der Lernkompetenz in den ingenieurwissenschaftlichen Kontext. Personale Kompetenz meint dabei Fähigkeiten und Eigenschaften, welche auf die eigene Person bezogen sind. Wichtige Aspekte der Veranstaltung sind die Selbstwahrnehmung, das Reflektieren der eigenen Emotionen und Fähigkeiten, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sowie die Bewertung der eigenen Handlungen und die Durchsetzungsfähigkeit. Die Fähigkeit, den Studien- und Arbeitsplatz und die Lern- und Arbeitsumgebung konstruktiv zu gestalten und dispositiv zu organisieren, wird durch den Einsatz des Komplexitätsmanagement gefördert. Weitere Inhalte sind die Theorie der Ressourcenerhaltung, Grundlagen der Work-Life-Balance, Modelle der Prioritätensetzung und Bewältigungsstrategien im Sinne einer effektiven und effizienten Arbeits- und Lernorganisation sowie die Gestaltung des persönlichen Ressourcenmanagements. Dabei entwickeln die Studierenden anhand von Potenzial-, Motivations- und Arbeitsstilanalysen ein Gespür, welcher Informationsverarbeitungstyp sie sind und welcher Arbeitsstil zu ihrer Persönlichkeit passt.

Blended Learning mit Präsenzveranstaltungen. Im Seminar wird die Entwicklung einer verantwortlichen Handlungskompetenz durch die Verknüpfung von ingenieurwissenschaftlichen Fachthemen mit den Themen/Methoden der „Selbständigkeit“ (vgl. DQR, 2011) gefördert. Dabei werden unterschiedliche wissenschaftliche und berufliche Anwendungskontexte anhand von ingenieurwissenschaftlichen Praxisbeispielen beleuchtet. Die Reflexion des eigenen Handelns/der eigenen Entwicklung ist wichtiger Bestandteil der sozialen Interaktion im Seminar. Die Präsenzveranstaltungen finden zudem an einem externen Tagungsort statt, dienen somit auch der sozialen Vernetzung der dual Studierenden. Lernorte für den Lerntransfer sind das jeweilige Studium der Studierenden und die Betriebe in den Praxisphasen des dualen Studiums. Die Lehrveranstaltung wird in deutscher Sprache angeboten. In Corona-Zeiten wird dieses Format ggf. digitalisiert.


Literatur

Skript zur Lehrveranstaltung; weitere Literatur wird im Vorwege des Seminars zur Verfügung gestellt.

Lehrveranstaltung L1902: Social Learning: Gesellschaftliches Engagement für Flüchtlinge / Bachelor

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Schriftliche Ausarbeitung
Prüfungsdauer und -umfang 10 Seiten
Dozenten Muthana Al-Temimi
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Diese Veranstaltung soll das gesellschaftliche Engagement für Flüchtlinge, und Migrantinnen/Migranten und das ein damit einhergehende soziale Lernen ermöglichen und fördern.

Unter „gesellschaftlichem Engagement für Flüchtlinge“ wird eine aktive Mitarbeit und Teilhabe in Projekten, Initiativen oder Organisationen verstanden, die ein freies, gleiches und solidarisches Zusammenleben mit Flüchtlingen/Migrantinnen/ in Deutschland zum Ziel haben. Die Anerkennung von Aktivitäten im Rahmen von Projekten, Initiativen oder Organisationen mit demokratiefeindlicher Zielsetzung ist ausgeschlossen.

Ziel ist „soziales Lernen im Rahmen gesellschaftlichen Engagements“: Dazu gehört einerseits der Erwerb bzw. die Vertiefung von Kompetenzen auf Seiten der Studierenden durch ihr Engagement in dem o.g. Bereich; andererseits gehört dazu die Unterstützung/Förderung/Lernen der Flüchtlinge/ Migrantinnen/ Migranten durch die Kompetenzen der Studierenden.

In dieser Veranstaltung suchen sich Studierende selbständig gesellschaftliche Projekte im oben genannte Sinne und engagieren sich mindesten 50 h. Bereits früher geleistetes gesellschaftliches Engagement im genannten Bereich kann berücksichtigt werden. 

Zudem wird den Teilnehmer die Möglichkeit eröffnet, gezielt sich mit anderen Studierenden aus den Masterstudiengängen zu deren gesellschaftlichen Aktivitäten auszutauschen.

Bestandteil der Veranstaltung wird zudem ein externer Vortrag der Mitarbeiter des Hamburger Flüchtlingszentrums und aus anderen Bereich des gesellschaftlichen Engagements sein.

Die Selbstlernsituation wird von den Studierenden selbsttätig gesucht und ausgewählt. Dabei werden die Teilnehmer jedoch engmaschig durch die Kursleitung begleitet und beraten, insbesondere bei der Auswahl einer geeigneten Tätigkeit und der methodischen Umsetzung der Aufgaben.

Verpflichtende 10 h Präsenslehre inkl. Beratungszeit ermöglichen es Studierenden, begleitend oder nachfolgend zum Engagement in einer Reflexionsarbeit / schriftlichen Ausarbeitung strukturiert und erfolgreich die Lernsituation vor Ort sowie die eigenen Kompetenz zu reflektieren.

Die Lernziele bestehen im Einzelnen darin, eigene  Kompetenzen im Kontext des Engagements

  • zu identifizieren,
  • in ihrer Reichweite ermessen zu können,
  • einzubringen,
  • auszubauen,
  • bewerten zu können,
  • einen persönlichen Entwicklungsrahmen entwerfen zu können,
  • Kompetenzen in einem persönlichen Entwicklungsrahmen zu verorten und zu bewerten,
  • den eigenen Lernprozess identifizieren und bewerten zu können.

Allgemeine Kenntnisse über Lernprozesse und soziales Lernen.

Literatur

Wird im Seminar bekannt gegeben.

Will be announced in lecture.

Lehrveranstaltung L2341: Social Learning: Gesellschaftliches Engagement für die Nachhaltigkeit

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Schriftliche Ausarbeitung
Prüfungsdauer und -umfang 10 Seiten
Dozenten Tatjana Grimm
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Diese Veranstaltung soll das gesellschaftliche Engagement im Bereich
ökologische, ökonomischer und soziale Nachhaltigkeit und das ein damit
einhergehende soziale Lernen ermöglichen und fördern.
Unter „gesellschaftlichem Engagement für Nachhaltigkeit“ wird eine aktive
Mitarbeit und Teilhabe in Projekten, Initiativen oder Organisationen
verstanden, die den Erhalt bzw. die Verbesserung der Lebensbedingungen
und -räume für gegenwärtige und zukünftige Generationen z.B.
Ressourcenschonung, Naturschutz oder Stärkung des fairen Handel zum
Ziel haben und nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke verfolgen.
Die Anerkennung von Aktivitäten im Rahmen von Projekten, Initiativen
oder Organisationen mit demokratiefeindlicher Zielsetzung sowie in
politischen Parteien ist ausgeschlossen.
Ziel des „sozialen Lernens im Rahmen gesellschaftlichen Engagements“ ist
der Erwerb bzw. die Vertiefung von Kompetenzen auf Seiten der
Studierenden durch ihr Engagement in dem o.g. Bereich.
In dieser Veranstaltung engagieren Studierende sich mindesten 40 h in
gesellschaftliche Projekten im oben genannte Sinne. Bereits früher
geleistetes gesellschaftliches Engagement im genannten Bereich kann
berücksichtigt werden.
Zudem wird den Teilnehmer die Möglichkeit eröffnet, gezielt sich mit
anderen Studierenden aus den Social Learning Seminaren zu deren
gesellschaftlichen Aktivitäten auszutauschen.
Die Teilnehmer werden engmaschig durch die Kursleitung begleitet und
beraten, insbesondere bei der Suche und Auswahl einer geeigneten
Tätigkeit für die Selbstlernsituation und der methodischen Umsetzung der
Aufgaben.
Als geeignet gelten z.B. Tätigkeiten bei dem NABU, dem BUND, dem Gut
Karlshöhle und der Hamburger Tafel.
Verpflichtende 20 h Präsenslehre inkl. Beratungszeit ermöglichen es
Studierenden, begleitend oder nachfolgend zum Engagement in einer
Reflexionsarbeit / schriftlichen Ausarbeitung strukturiert und erfolgreich die
Lernsituation vor Ort sowie die eigenen Kompetenz zu reflektieren.

Literatur

Lehrveranstaltung L2663: Sozialkompetenz: Teamentwicklung und Kommunikation im Ingenieurbereich für dual Studierende

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Mündliche Prüfung
Prüfungsdauer und -umfang 30 min
Dozenten Dr. Henning Haschke
Sprachen DE
Zeitraum WiSe
Inhalt

Zielgruppe: Bachelorstudierende dual@TUHH (5 Semester); den dual Studierenden der TUHH wird mit dem Seminar die Möglichkeit eröffnet, studiengangsübergreifend ihre Sozialkompetenz und Eigenständigkeit zu entwickeln, um den Erwartungen an eine verantwortungsvolle Fachkraft im Ingenieurbereich gerecht zu werden.  

Die LV dient der personalen Kompetenzentwicklung im ingenieurwissenschaftlichen Kontext. Art der Präsenz: Wissensinput mit Workshopcharakter und Möglichkeit zur Eigenreflexion und Einordnung der Sozialkompetenzen und der Selbständigkeit in den ingenieurwissenschaftlichen Kontext. Dabei werden Methoden- und Sozialkompetenzen vermittelt, die für die Entwicklung und Zusammenarbeit in Teams  im Ingenieurbereich besonders wichtig sind. Dazu gehören organisations- und personalpsychologische Theorien und Konzepte, wie beispielsweise das Phasenmodell nach Tuckman, das 4-Phasen-Modell der Personalentwicklung und die Teaminterventionen nach West sowie in einem weiteren Kontext auch moderne Führungstheorien. Die Studierenden sollen nach Abschluss der LV… a) Teams aktiv steuern und so Kooperation und Arbeitseffektivität/-effizienz optimieren können. b) Konflikte konstruktiv regeln und als Entwicklungschance für die Organisation nutzen können. c) zielorientiert kommunizieren, mit unterschiedlichen Interessenlagen umgehen und erfolgreich verhandeln können. Inhalte: - Psychologische Grundlagen der Teamarbeit (Phasen, Chancen, Risiken), - ausgewählte Ansätze und Methoden der Teamentwicklung, - Vertrauen und Wertschätzung, -Teamführung und -entwicklung auf Distanz, - Teamzusammensetzung und Innovation, - Steuerung gruppendynamischer Prozesse, - Konfliktanzeichen, -arten und -dynamiken, - Strategien zur Konfliktsteuerung, - Konfliktprävention und Konfliktdeeskalation, - Definition des eigenen Verhandlungsziels, - Motiv- und Interessensanalyse des Verhandlungspartners, - Beziehungsaufbau zum Verhandlungspartner sicherer Einsatz kooperativer Verhandlungsstrategien.

Blended Learning mit Präsenzveranstaltungen. Im Seminar wird die Entwicklung einer verantwortlichen Handlungskompetenz durch die Verknüpfung von ingenieurwissenschaftlichen Fachthemen mit den Themen/Methoden der „Sozialkompetenz“ und der „Selbständigkeit“ (vgl. DQR, 2011) gefördert. Dabei werden unterschiedliche wissenschaftliche und berufliche Anwendungskontexte anhand von ingenieurwissenschaftlichen Praxisbeispielen beleuchtet. Die Reflexion des eigenen Handelns/der eigenen Entwicklung ist wichtiger Bestandteil der sozialen Interaktion im Seminar. Es werden Führungskräfte aus den Ingenieurdisziplinen in die Präsenzseminare integriert. So können organisationale und gesellschaftliche Problemstellungen sowohl aus Sicht der Wissenschaft als auch aus Sicht der Praxis reflektiert und wissenschaftliches und praktisches Wissen gewinnbringend verbunden werden. Die Präsenzveranstaltungen findet zudem an einem externen Tagungsort statt, dient somit auch der sozialen Vernetzung der dual Studierenden. Lernorte für den Lerntransfer sind das jeweilige Studium der Studierenden und die Betriebe in den Praxisphasen des dualen Studiums. Die Lehrveranstaltung wird in deutscher Sprache angeboten.



Literatur

Skript zur Lehrveranstaltung; weitere Literatur wird im Vorwege des Seminars zur Verfügung gestellt.

Lehrveranstaltung L1983: Stimme und Kommunikation im wirtschaftlichen Kontext

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Mündliche Prüfung
Prüfungsdauer und -umfang 20 min
Dozenten Helena Meersteiner
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Theoretische Grundlagen der Stimme in Business Kommunikation

Praktische Anwendung von Sprache und Sprechen im Kontext wirtschaftlicher Zusammenhänge, wie Vertragsverhandlungen, Präsentationen, Vorträge etc.

Bedeutung und Ausdruck der Stimme im Globalen Business - einschließlich Mimik und Körpersprache - Mitteilung der Botschaft.

Erlernen von spezieller, und verbessern der eigenen, Sprech- und Sprachperformance.

- Kennenlernen der eigenen Stimme und ihre Wirkung auf andere

- Erlangen von fundiertem Stimmpotential durch richtige (Sprech-)Atmung

- Erweitern von Stimmklang und -volumen

- Gezieltes und wirkungsvolles Einsetzen der Stimme

- Stimmorgan ökonomisch und effizient einsetzen

- Erhöhen der persönlichen Ausstrahlung und der eigenen Präsenz

Lernziele



  • Erlernen einfacher, allgemeiner Grundlagen der Stimmgebung
  • die Komplexizität des Sprechvorganges erfahren, sowie beeinflussen können
  • die Wechselwirkung von Atmung, Aufrichtung, Bewegung, Stimme und Artikulation erkennen und sie für sich nutzen lernen
  • Lautproduktion sprecherisch umsetzen können
  • kommunikative Aspekte der Stimme bei Vortrag, Uni und Beruf erkennen
  • Erlernen des ökonomischen Umganges mit der Sprechstimme und der Regenerationsfähigkeit der Stimme bei und nach stimmlicher Belastung
  • Den sprecherischen Spannungsfluß zwischen Sprecher, Hörer und Raum erkennen, erfahren und modulieren können; Spannungsbogen halten, Interesse erzeugen;
  • Erkennen und Umsetzen eigener Präsenz und wirkungsvollem stimmlichen Auftreten (z.B. zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen)
Literatur

Amon, I. (2017). Meine Stimme - Mein Erfolg: Das Praxisbuch für die wirkungsvollste Stimm- und Sprechtechnik. Wien: Fischer&Gann.

Obermaier, P. (2017). Gut gebrüllt und schon gewonnen: Was Ihre Stimme über Sie verrät und wie Sie ihre Kraft wirkungsvoll einsetzen.

Goldegg Business. Fischbacher, A. (2014). Voice Sells. Offenbach: Gabal. Enkelmann, N. B. (2011). Die besten Ideen für erfolgreiche Rhetorik. Offenbach: Gabal.

Gutzeit, S. (2002). Die Stimme wirkungsvoll einsetzen. Weinheim: Beltz Verlag. Bergauer, U. (1998). Praxis der Stimmtherapie. Berlin: Springer.

Coblenzer, H. (1999). Erfolgreich sprechen. Wien: öbv+htp. Hey, J. (1997). Der kleine Hey-Die Kunst des Sprechens. Mainz: Schott.

Lang, A., Dr.+ Saatweber, M. (2010). Stimme und Atmung. Idstein: Schulz-Kirchner-Verlag

Lehrveranstaltung L2848: Studieren in Zeiten der Corona-Pandemie

Typ Projekt-/problembasierte Lehrveranstaltung
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang folgt
Dozenten Anna Maria Köster-Eiserfunke
Sprachen DE
Zeitraum WiSe
Inhalt

Das Seminar nimmt forschend die Erfahrungen und Herausforderungen des Studierens an der TUHH in Zeiten der Corona-Pandemie in den Blick. Hierfür werden durch die Dozentin erste Grundlagen qualitativer Sozialforschung vermittelt. Es werden eigene Studienerfahrungen reflektiert und vorliegende Literatur zum Thema gelesen. Daran anschließend erheben die Seminar-Teilnehmer*innen im Zweierteam Interviews mit Studierenden der TUHH und werten diese aus. Die Auswertungsergebnisse werden abschließend im Seminar präsentiert, gemeinsam diskutiert und zusammengeführt.

Literatur

Ganz,K.,Hausotter,J.(2020):IntersektionaleSozialforschung,transcriptVerlag//Winker,G.(2012):IntersektionalitätalsGesellschaftskritik.In:Widersprüche126/2021,S.13-26//Zimmer,L.M.,Lörz,M.,&Marczuk,A.(2021):StudiereninZeitenderCorona-Pandemie:VulnerableStudierendengruppenimFokus.ZumStressempfindenvulnerablerStudierendengruppen.(DZHWBrief02|2021).Hannover:DZHW.

Lehrveranstaltung L1642: TUHH Goes Circular - Sustainability in Research, Education and Campus Management

Typ Vorlesung
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang Präsentation 30 Minuten
Dozenten Prof. Kerstin Kuchta
Sprachen EN
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Description

The group project: TUHH goes Circular takes up environmental challenges and seeks solutions in the area of responsible consumer behaviour. Students will be familiarized with the concept of the ecological footprint and should become aware of their own consumer behavior and the resulting resource consumption. In order to enable a classification, background information on the consequences of today's consumer society will be given: resource consumption, waste generation and unequally distributed wealth. Furthermore, an insight into consumer behavior research, its survey methods and its significance for the marketing sector and the economy as a whole will be given.

Goals and learning outcomes and skills development

    Students deal with their own consumer behavior and can critically reflect on it against the background of the content taught in the course

    Students gain a comprehensive impression of the global challenges associated with modern consumer society
    Students learn about the concept and methodology behind the ecological footprint
    Students gain insight into consumer behavior research and methods of data collection for market research purposes
    Students understand their part in the consumer society and the economic interests involved


Literatur

Wird im Seminar bekannt gegeben

Will be announced in lecture.

Lehrveranstaltung L2523: Team, Lerngruppe oder heitere Runde? Grundlagen der Begleitung von Gruppen

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Fachtheoretisch-fachpraktische Arbeit
Prüfungsdauer und -umfang Schriftliche Ausarbeitung (in mehreren Teilen) sowie eine Präsentation, Teilnahme an Gruppendiskussionen
Dozenten Marisa Hammer, Siska Simon
Sprachen DE
Zeitraum WiSe
Inhalt

Um die Arbeit von Tutor/innen der TUHH zu professionalisieren und ihnen ihre wichtige Arbeit zu erleichtern, werden in diesem Seminar grundlegende Aspekte des Lehrens und Lernens erarbeitet und gezielt auf die Situation als PBL-, Projekt- oder Gruppen-Tutor/in angewendet.
Die Teilnehmenden haben gemeinsam, dass sie Studierende in Gruppen im Rahmen einer Lehrveranstaltung begleiten, dies jedoch in diversen Lehrszenarien und mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen. Der Austausch mit anderen Tutor/innen ist zentraler Bestandteil des Seminars.
Neben einer Reihe von Inputs gibt es viele praktische Übungen. Diese ermöglichen den Teilnehmenden neue Ideen zu entwickeln, erlangtes Wissen zu vertiefen und Methoden auszuprobieren.
Das Seminar zeigt theoretische Hintergründe, sowie Methoden und Tricks  für tägliche Herausforderungen auf. Die Teilnehmenden können im Anschluss:
- grundlegende theoretische Hintergründe und Modelle verstehen
- ihre Rolle als Tutor/in eingrenzen, ausfüllen und reflektieren
- Studierende im Lernprozess beobachten und angemessen unterstützen
- Gruppenarbeitsphasen erkennen und kennen Methoden Gruppenprozesse gezielt zu fördern.

Das Seminar eröffnet den Teilnehmenden zudem die Möglichkeit sich im Rahmen der fachtheoretisch-fachpraktischen Arbeit mit einem Wahlthema vertieft auseinanderzusetzen und das erlangte Wissen mit allen Teilnehmenden zu teilen.
Sie können u.a.
- ein Thema mit Bezug zu ihrer Tätigkeit als Tutor/in vertiefen
- eine Erfahrung analysieren, aufbereiten und eine Idee dazu entwickeln
- eine Veranstaltung oder einen Aspekt davon reflektieren und eine Veränderung vorschlagen, begründen und falls möglich anwenden
- als Tandem eine gegenseitige Hospitation und anschließende kollegiale Beratung durchführen, analysieren und reflektieren
- eine Lehrsituation im Seminar ausprobieren, sich Feedback einholen und diese Erfahrungen auf ihre Arbeit als Tutor/in übertragen.

Literatur

Eine Auswahl von Literatur zum Seminarthema wird im Seminar bekannt gegeben.

Lehrveranstaltung L0989: Technik in der Kunst

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang 15 Minuten Vortragsdauer
Dozenten Dr. Wolf Jahn
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Das Seminar Kunst und Technik verfolgt die historisch weit zurückreichende Beschäftigung von
Künstlern mit technischen Errungenschaften. Wie geht Technik in die Gesellschaft ein und wie
bestimmt sie das Bild des Menschen? - Fragen, die bis heute Künstler beschäftigen und den Kern
ihrer Arbeit ausmachen. Fasziniert von Erfindungen wie zum Beispiel dem Automaten oder den
neuen, auf hoher Geschwindigkeit basierenden Fortbewegungsmitteln haben diese das Bild der
Künste entscheidend mitgeprägt. William Turner malt als erster eine Lokomotive, Adolph Menzel
zeichnet mit am Bild der modernen Industriearbeiter. Ihre Bilder und die Werke vieler anderer Künstler
haben Technik kritisch gesehen, sie glorifiziert, in mythische Bereiche verschoben oder in ambivalente
Zukunftsvisionen verwandelt. Kunst und Technik meint von daher keine Auseinandersetzung mit
künstlerischen Techniken. Das Seminar geht vielmehr der Frage nach wie sich Künstler dem
neuzeitlichen Phänomen stellen, dass neue Technik in entscheidendem Maße das Bild von Mensch
und Kultur zeichnet.

Literatur

- Horst Bredekamp: Antikensehnsucht und Maschinenglauben, Berlin 2002

Lehrveranstaltung L0978: Technik, Management, gesellschaftliche Verantwortung

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 30 Minuten Präsentation; 5-10 Seiten (ppt-handout)
Dozenten Dr. Torsten Meiffert
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Eines der wichtigsten Themen der Gegenwart ist wohl die Selbstgefährdung der Weltgesellschaft durch eine die Natur überstrapazierende Ökonomie. Mitverursacht wird diese Selbstgefährdung durch die Wechselwirkungen und Nebenfolgen des technischen Fortschritts. Seine Erfolge beruhen vor allem auf einem monokausalen Verständnis der Naturprozesse.

In der Veranstaltung wird die Entwicklung dieses Umgangs mit der Natur und ihren Ressourcen betrachtet. Das ihm zugrunde liegende Weltbild und seine Eigenarten zu verstehen, ist eine wichtige Voraussetzung, um sich in den aktuellen ökologischen und ökonomischen Problemlagen orientieren zu können.

  • Was ist das besondere Erfolgsrezept des naturwissenschaftlich-technischen Kausalitätsdenkens?
  • Welche Ansätze eines die Vielfalt von Ursache- und Wirkungsnetzen berücksichtigenden Natur- und Technikverständnisses sind schon erkennbar?

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung wird darauf liegen, wie gesellschaftliche Institutionen und vor allem am Markt agierende Unternehmen auf die Selbstgefährdung reagieren. Auch hier haben wir es mit komplexen Wechselwirkungen zu tun, mit denen Organisationen erst in Ausnahmefällen angemessen umgehen.

  • Was hindert Organisationen daran, sich offensiv mit den Selbstgefährdungen des Fortschritts zu beschäftigen?
  • Welche Denk- und Verhaltensmuster bestimmen Unternehmen und Organisationen?
  • Wie können defensive Routinen erkannt und verändert werden?
  • Wie gelingt es Unternehmen, mit dem Widerspruch zwischen kurzfristigem Erfolgsdenken und langfristig-nachhaltiger Unternehmensentwicklung umzugehen?

Schließlich wird in der Veranstaltung der Kontext, in dem Ingenieure als Fach- und Führungskräfte agieren, im Hinblick auf Führung, Kommunikation und Motivation beleuchtet. Nach wie vor scheint die Komplexität gesellschaftlicher Verhältnisse eher auf den einzelnen Menschen "abgedrückt" zu werden als dass sie im Unternehmen strategisch bearbeitet wird. Unter dem Stichwort Sinnmanagement wird das Spannungsfeld betrachtet, in dem (nicht nur) Ingenieure als Führungskräfte stehen, wenn sie unternehmerische Entscheidungen treffen, kommunizieren und umsetzen.

  • Wie können Führungskräfte dazu beitragen, kontextübergreifende Handlungsspielräume zur nachhaltigen Entwicklung zu schaffen bzw. zu nutzen?
  • Wie können Fach- und Führungskräfte unterschiedliche und widersprüchliche "Weltbilder", Interessen und Bedürfnisse (auch die eigenen) ausbalancieren?



Literatur
  • WBGU: Welt im Wandel. Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation. Hauptgutachten, Berlin 2011, http://www.wbgu.de
  • Beck, Ulrich: Weltrisikogesellschaft. Frankfurt/M, 2008
  • Senge, Peter et al.: The Necessary Revolution. New York 2008
  • Fachartikel, die zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben werden./ Current biblography will be announced in lecture.

Lehrveranstaltung L1843: Warum Philosophie? Einführung in die Grundlagen einer Wissenschaft

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Dr. Ursula Töller
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Die Philosophie kann als Ursprung und Grundlage aller Wissenschaften gelten. Mit ihr kann das Denken lebendig gelernt werden. Ihr Nutzen besteht nur selten in einer ökonomischen Verwertbarkeit.

In diesem Seminar verschaffen wir uns einen Überblick über die Geschichte der abendländischen Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart. Wir lassen uns von den zentralen Fragestellungen der Philosophie leiten, die über Jahrhunderte nichts an Aktualität verloren haben. Die für den Menschen charakteristischen Fragen der Ethik und Moral oder nach dem Sinn seines Lebens waren Themen der Philosophie der Antike und bilden gleichermaßen der Inhalt der Philosophie der Gegenwart. Wir verfolgen die Antworten auf die Fragen und ziehen daraus „Linien“ bis in die Gegenwart, lassen uns anregen von dem großen Reichtum der Texte, der auch in kleinen Bruchstücken etwas von „Weltkultur“ zeigt.

Literatur

Otfried Höffe: Kleine Geschichte der Philosophie, 1.aufl. 2005

Anthony Kenny: Geschichte der abendländischen philosophie, 3. Aufl. 2015

Curt Friedlein: Geschichte der Philosophie. Lehr- und Lernbuch 15.Aufl. 1992

Lehrveranstaltung L2342: Wer sind wir und wie viele? Identität und Migration.

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang Referat ca. 20 min. plus anschließende Diskussion
Dozenten Dr. Simone Beate Borgstede
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Wir setzen uns mit der Konstruktion und Dekonstruktion kultureller Identitäten auseinander. Wir fragen: Was bedeutet Identität? Was bedeutet Kultur? Was bedeutet Migration? Was ist ein 'Flüchtling'? Sind wir immer nur Student; alte Frau; Deutsche, Gambier oder St. Pauli Fan? Was passiert, wenn wir von Identitäten ausgehen, die sich als Prozess entwickeln, nicht immer widerspruchsfrei? Und wie hängt das mit einer Welt globaler Kulturen zusammen, in denen Migration immer mehr zu einer Lebensweise Vieler wird? Dazu lesen wir kurze philosophische, soziologische und literarische Texte, von Platon über Kant zu Hannah Arendt, Stuart Hall, Paul Gilroy, bell hooks und Vassili Tsianos; Nella Larsen und May Ayim. Wir sehen uns zusammen an, wie sich Geflüchtete aktuell in Filmspots selbst repräsentieren, politisch, sozial und kulturell; wir eruieren, wie sich das St. Pauli-Fan-Sein verändert und welche Herausforderungen stereotyper Zuschreibungen wie ‚Kopftuchmädchen’ oder ‚Barbar’ durch Migrantinnen in der Musik auftauchen.

Literatur

Platon, Politeia. Hannah Arendt (1943), ‚Wir Flüchtlinge’. Stuart Hall (1990): Cultural Identity and Diaspora. In: Williams, Patrick / Chrisman, Laura (Hg.) (1994): Colonial Discourse and Post-Colonial Theory. A Reader. New York: Columbia University Press: 392-403 May Ayim, Gedichte.

Lehrveranstaltung L2841: Wirtschaftsethik

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang 60 Minuten im Team plus Diskussion
Dozenten Dr. Michael Florian
Sprachen DE
Zeitraum WiSe
Inhalt

In der Wirtschaftsethik werden ethische Prinzipien auf ökonomische Problemstellungen angewendet, die aus der Entwicklung, Produktion und Verteilung sowie dem Austausch und Verbrauch knapper Güter und Dienstleistungen resultieren. Als akademische Disziplin beschäftigt sich Ethik mit der Begründung und Realisierung moralischer Urteile, die aufgrund bestimmter Wertvorstellungen als 'richtig' oder 'falsch', 'gut' oder 'böse' beurteilt werden. Seit der Jahrtausendwende haben zahlreiche, zum Teil spektakuläre Korruptionsaffären und Unternehmensskandale sowie eine Finanz- und Wirtschaftskrise die öffentliche Diskussion über die Relevanz der Wirtschaftsethik, über das 'richtige' Verhältnis zwischen Profit und Moral, Effizienz und Legitimität ökonomischer Praktiken und über die soziale Verantwortung von Unternehmen (z.B. Corporate Social Responsibility, Corporate Citizenship) angetrieben. Das Seminar bietet eine kritische Auseinandersetzung mit relevanten theoretischen Konzepten und praktischen Umsetzungsproblemen der Wirtschafts- und Unternehmensethik, die anhand ausgewählter Fallbeispiele analysiert werden.

Literatur

Aßländer, Michael Stefan (Hg.) (2011): Handbuch Wirtschaftsethik. Stuttgart, Weimar: Metzler. Beschorner, Thomas; Brink, Alexander; Hollstein, Bettina; Hübscher, Marc C.; Schumann, Olaf (2020): Wirtschafts- und Unternehmensethik. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden. Beschorner, Thomas; Ulrich, Peter; Wettstein, Florian (Hg.) (2015): St. Galler Wirtschaftsethik. Programmatik, Positionen, Perspektiven. Marburg: Metropolis-Verlag (Ethik und Ökonomie, Band 16). Corporate Citizenship. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 58 (31) vom 28. Juli 2008. Göbel, Elisabeth (2020): Unternehmensethik. Grundlagen und praktische Umsetzung. 6., überarbeitete Auflage. Konstanz, München: UVK Verlagsgesellschaft mbH; UVK Lucius. Habisch, André.; Neureiter, Martin; Schmidpeter, René. (Hg.) (2008): Handbuch Corporate Citizenship. Corporate Social Responsibility für Manager. Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag Berlin Heidelberg. Hiß, Stefanie (2006): Warum übernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung? Frankfurt/Main [u.a.]: Campus Verlag. Holzmann, Robert (2019): Wirtschaftsethik. 2., aktualisierte Auflage. Wiesbaden: Springer Gabler. Homann, Karl; Lütge, Christoph (2013): Einführung in die Wirtschaftsethik. 3., überarb. Aufl. Münster: LIT.Lenk, Hans; Maring, Matthias (Hg.) (2002): Wirtschaft und Ethik. Stuttgart: Reclam. Lin-Hi, Nick (2018): Corporate Social Responsibility. In: Gabler Wirtschaftslexikon. https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/corporate-social-responsibility-51589/version-371504 Revision von Corporate Social Responsibility vom 24.09.2019 [zuletzt geprüft am 23.04.2021]. Noll, Bernd (2013): Wirtschafts- und Unternehmensethik in der Marktwirtschaft. 2., aktualisierte und überarbeitete Auflage. Stuttgart: W. Kohlhammer. Raupp, Juliana; Jarolimek, Stefan; Schultz, Friederike (2011): Handbuch CSR. Kommunikationswissenschaftliche Grundlagen, disziplinäre Zugänge und methodische Herausforderungen Mit Glossar. 1. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften / Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Wiesbaden. Schranz, Mario (2007): Wirtschaft zwischen Profit und Moral. 1. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Steinmann, Horst; Löhr, Albert (Hg.) (1991): Unternehmensethik. 2., überarb. und erw. Aufl. Stuttgart: Poeschel. Suchanek, Andreas (2007): Ökonomische Ethik. 2. Aufl. Tübingen: Mohr Siebeck/UTB. Suchanek, Andreas; Lin-Hi, Nick (2018): Unternehmensethik. In: Gabler Wirtschaftslexikon. https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/unternehmensethik-48943/version-272189 Revision von Unternehmensethik vom 19.02.2018 [zuletzt geprüft am 23.04.2021]. Suchanek, Andreas; Lin-Hi, Nick (2018): Wirtschaftsethik. In: Gabler Wirtschaftslexikon. https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/wirtschaftsethik-48644/version-271895 Revision von Wirtschaftsethik vom 19.02.2018 [zuletzt geprüft am 23.04.2021]. Ulrich, Peter (2008): Integrative Wirtschaftsethik. Grundlagen einer lebensdienlichen Ökonomie. 4. Aufl. Bern: Haupt. Wieland, Josef (2007): Die Ethik der Governance. 5., neu durchges. Aufl. Marburg: Metropolis.

Lehrveranstaltung L1004: Wissenschaftliches Arbeiten

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Schriftliche Ausarbeitung
Prüfungsdauer und -umfang Vor- und nachbereitende Hausaufgaben und inkl. zweier umfangreicherer Ausarbeitungen (Zeitumfang hier je 90 Minuten).
Dozenten Dr. Detlev Bieler, Florian Hagen
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Die Lehrveranstaltung bietet eine Hinführung zu den vielfältigen Aspekten wissenschaftlichen Arbeitens: Themenfindung, Fachinformation, Wissensorganisation, Schreiben, Präsentieren, Publizieren. Anregungen zum Nachdenken über eigene Lern-, Informations- und Schreibprozesse - ergänzt durch praktische Empfehlungen und Tipps - erleichtern den Einstieg in die Erstellung von Bachelor- und Masterarbeiten, Arbeiten, die durchaus auch Erfüllung bringen und Spaß machen können.

Themen des Seminars sind insbesondere

  • Wissenschaft, Lernen und Arbeiten: Einführung, Organisatorisches, Kennzeichen von Wissenschaft:
    Wie entsteht wissenschaftliches Wissen?
    Arbeitsplanung, Themenfindung, Zeitmanagement, Besonderheiten wissenschaftlichen Arbeitens von Ingenieuren
  • Fachinformation finden: Volltexte und Bibliotheks-Ressourcen, Fach-Datenbanken
    http://www.tub.tuhh.de/fachinformation/informieren-tipps-zum-ueberleben/
  • Fachliteratur verwalten: http://www.tub.tuhh.de/publizieren/literaturverwaltung/
    Wissensorganisation und Erstellung von Publikationen mit Citavi
  • Richtig zitieren und Plagiate vermeiden
  • Präsentationen vorbereiten und durchführen
  • Wissenschaftliches Schreiben: Formale und praktische Anforderungen an wissenschaftliche Schreibprozesse im Ingenieurbereich, Warum schreiben? Kriterien für gutes wissenschaftliches Schreiben, Themen finden, Material sammeln, Strukturierungsmethoden, inhaltliche Planung, Lesen
    und Exzerpieren, Textüberarbeitung
  • Schreiben mit LaTeX (Kurz-Einführung)
  • Persönliche Auseinandersetzung mit dem wissenschaftlichen Schreiben: Zuversicht und vielleicht sogar Freude am Schreiben bekommen! Entdecken, was Sie persönlich als Schreiber/in ausmacht, und Methoden vorstellen und ausprobieren, die hilfreich sind, um ins Schreiben zu kommen (Free-Writing) und die eigenen Gedanken zu strukturieren (Mind-Mapping).
Literatur
  1. Semesterapparat "Wissenschaftliches Arbeiten" in der TU-Bibliothek: http://tinyurl.com/Semesterapparat-Wiss-Arbeiten
  2. Weblog Wissenschaftliches Arbeiten der TU-Bibliothek: https://www.tub.tuhh.de/wissenschaftliches-arbeiten/
  3. Online-Tutorial VISION der TU-Bibliothek zum wissenschaftlichen Arbeiten: https://www.vision.tuhh.de (funktioniert nur mit installiertem Flash)
  4. Andreas Hirsch-Weber, Stefan Scherer: Wissenschaftliches Arbeiten und Abschlussarbeit in Natur- und Ingenieurwissenschaften : Grundlagen, Praxisbeispiele, Übungen. Stuttgart: Ulmer, 2016.
  5. Werner Sesink: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten : inklusive E-Learning, Web-Recherche, digitale Präsentation u.a. 9., aktualisierte Aufl. München : Oldenbourg, 2012.
  6. Judith Theuerkauf: Schreiben im Ingenieurstudium : effektiv und effizient zur Bachelor-, Master- und Doktorarbeit. Paderborn : Schöningh, 2012.
  7. Wolfsberger, Judith: Frei geschrieben : Mut, Freiheit & Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten. Wien: Böhlau, 2010
  8. Biedermann, Wieland u.a.: Forschungsmethodik in den Ingenieurwissenschaften : Skript vom Lehrstuhl für Produktentwicklung, Prof. Dr.-Ing. Udo Lindemann, Technische Universität München (TUM), 2012. https://www.mw.tum.de/fileadmin/w00btx/lpl/Documents/Forschungsmethodik_Skript.pdf
  9. Wissenschaftliches Arbeiten - HOOU Angebot der HCU Hamburg: https://blogs.hoou.de/wissarbeiten/

  1. Course Reserves Collection "Scholarly Research Methods" in the TUHH library: http://tinyurl.com/Semesterapparat-Wiss-Arbeiten
  2. Scholarly research methods via TUHH library Website: https://www.tub.tuhh.de/en/scholarly-research-methods/
  3. VISION - Online-Tutorial on research methods by the TUHH library: http://www.vision.tuhh.de (Flash has to be installed)
  4. Scientific papers and presentations / Martha Davis. 3. ed. Amsterdam: Elsevier / Academic Press, 2013. http://www.sciencedirect.com/science/book/9780123847270 
  5. Writing for science and engineering : papers, presentations and reports / Heather Silyn-Roberts. 2nd ed. Amsterdam : Elsevier, 2013. http://www.sciencedirect.com/science/book/9780080982854
  6. How to research / Loraine Blaxter, Christina Hughes and Malcolm Tight. Maidenhead : Open Univ. Press, 2010.
  7. Managing information for research : practical help in researching, writing and designing dissertations / Elizabeth Orna and Graham Stevens. Maidenhead : Open University Press McGraw-Hill, 2009.
  8. Writing scientific research articles : strategy and steps / Margaret Cargill and Patrick O’Connor. Chichester : Wiley-Blackwell, 2009.

Lehrveranstaltung L0968: Zeit- und Selbstmanagement

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang Referat von je 15-20 min je Student/in; zusätzlich schriftliche Auswertungen (je 1-2 Seiten) von 2 zusätzlichen Aufgaben
Dozenten Sybille Hausburg
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Themen

des Seminars sind:
- Einordnung der Begrifflichkeiten von Zeit- und Selbstmanagement
- Vergleich verschiedener Konzepte des Selbstmanagements
- Bestandsaufnahme in der Gruppe hinsichtlich individuellem Zeit- und Selbstmanagement
- Selbsteinschätzung/ persönliche Zielsetzung und Planung/ Stärken-Schwächen-Analyse
- Einblick in die Stressforschung, Stressoren, Stresssymptome und Auswirkungen, Disstress und Eustress
- Stressbewältigungsstrategien im Hinblick auf studentische Erfahrungszusammenhänge
- Zeitmanagement: Der persönliche Umgang mit Zeit/ Individuelle Störfaktoren
- Das Tagesprotokoll als Analyseinstrument des individuellen Arbeitsverhaltens
- Motivation und Selbstmotivation, extrinsische und intrinsische Faktoren, Selbstwirksamkeit und
Selbstregulation
- Methoden des Umgangs und der Vermeidung von Antriebsschwäche (Innerer Schweinehund) und
Prokrastination (Aufschieben)
- Der Biorhythmus: Leben und Arbeiten mit der biologischen Leistungskurve
- Prioritätenmanagement: versch. Methoden der Priorisierung
- verschiedene Methoden der Zeitplanung (Zeit und Inhalts bezogen), Koordination paralleler
Planungsziele/ die ALPEN-Methode
- Hinweise und Anregungen zur persönlichen Arbeitsorganisation
Die Referatsthemen ergänzen die Seminarinhalte durch die Vorstellung konkreter Handlungs-optionen
und optimierter Arbeitstechniken.
Themen der Referate sind z.Bsp.:
- Berufliche Orientierung, Praktika und Auslandsaufenthalte
- Prüfungen: Effektive Prüfungsvorbereitung/ mündliche und schriftliche Prüfungen meistern
- Arbeiten und Lernen allein und in Kooperation, Kriterien effizienter Teamarbeit
- Studentisches Planungsmodell für erfolgreiche Lern- und Arbeitsprozesse
- Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten/ Schnellschreiben mit Zehnfingersystem: Trainigsprogramme
zum optimierten Schreiben
- Effektive und effiziente Literatur- und Informationsrecherche in den Ingenieurwissenschaften
- Rationelle Lesetechniken: Schneller lesen, mehr behalten
- Grundlagen des Projektmanagements
- Zeitmanagement und Arbeitsorganisation: Wie ich die Dinge geregelt kriege
Literatur
  • Franke,
  • Heister, Werner u.a.: Studieren mit Erfolg: Prüfungen meistern. Klausuren,
                                 Kolloquien, Präsentationen, Bewerbungsgespräche
                                 Schäffer-Poeschel 2007
  • Koch, Günther:       Speed Reading fürs Studium
                                 UTB 2015 
  • Koch, Günther:       Studieren mit Köpfchen: clever lernen, entspannt planen,
                                 leichter punkten
                                 UTB 2015
  • Kurz, Jürgen u. Marcel Miller:  So geht Büro heute!: Erfolgreich arbeiten im
                                 digitalen Zeitalter
                                 GABAL-Verlag 2019
  • Lehner, Martin:       Viel Stoff schnell gelernt. Prüfungen optimal vorbereiten
                                 UTB 2018
  • Pospiech, Ulrike:     Wie schreibt man wissenschaftl. Arbeiten? Von der Themen-
                                 findung bis zur Abgabe
                                 DUDEN-Reihe 2017
Reichel, Tim:                    Bachelor of Time. Zeitmanagement im Studium
                             Verlag Studienscheiss 2016
  • Rost, Friedrich:       Lern- und Arbeitstechniken für das Studium,
                                 Springer VS 2017
  • Tepelea, Aladar:     Das Insider-Dossier: Praktikum bei Top-Unternehmen. Die
                                 besten Praktika im In- und Ausland (2012/13)

Lehrveranstaltung L1728: `Lampedusa in Hamburg´. Flüchtlingskämpfe im Kontext von Rassismus, Kolonialismus, Widerstand.

Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang 7-10 minütiges Referat oder eine schriftliche Ausarbeitung (5-10 Seiten)
Dozenten Dr. Simone Beate Borgstede
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt

Das Seminar setzt sich mit Kolonialismus, Rassismus und dem Widerstand dagegen auseinander. Dazu lesen wir u.a. Joseph Conrads Herz der Finsternis, Platons und Kants philosophische Texte und Frantz Fanons Theoretisierung seiner Erfahrungen aus dem antikolonialen Widerstand in Algerien. Es gibt Gelegenheit zu direktem Austausch mit einer Gruppe afrikanischer Kriegsflüchtlinge aus Libyen, die dort als Wanderarbeiter gelebt haben und seit über zwei Jahren in Hamburg um das Recht auf eine Lebensperspektive kämpfen. Es thematisiert ihre Kritik an der aktuellen europäischen Flüchtlingspolitik in diesem Kontext.

Literatur

Conrad, Josef: Herz der Finsternis. Stuttgart: Reclam 1991.
Fanon, Frantz: Schwarze Haut, weiße Masken. Frankfurt a.M.: suhrkamp 1985
Fanon, Frantz: Die Verdammten dieser Erde. Frankfurt a.M.: suhrkamp 1981.
Hall, Stuart: ‚Der Westen und der Rest’. In: Hall, Stuart: Rassismus und kulturelle
Identität. Ausgewählte Schriften 2. Hamburg: Argument 1994, S. 137-179.
Kant, Immanuel, ‚Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen’ in:
Kants Werke, Akademie-Textausgabe, II, Vorkritische Schriften II (1757-1777; ).
Berlin: de Gruyter 1968, S. 205-56.
Kant, Immanuel, ‚Mutmaßlicher Anfang der Menschengeschichte’ in: Kant im
Kontext III (Komplettausgabe), Abschnitt: Kleine Schriften (1782-1800; 1786), S.
109-123.
Platon, Politeia. 3., bearb. Aufl. Berlin: Akademie 2011.